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Ostholsteiner Anzeiger

23. Oktober 2014 | 05:03 Uhr

Franz-Josef Stolle plant die Zukunft von Gut Rothensande

vom

Franz-Josef Stolle aus Visbek bei Vechta ist neuer Gutsherr auf dem "Immenhof". Vor kurzem hat er sich einen Eindruck von seinem neuen Besitz verschafft.

Bad Malente | Heidi und Dick aber auch die Ponys vom "Immenhof" gehören noch heute zu den bekanntesten Darstellern der deutschen Filmgeschichte. Und das, obwohl die Filme bereits in den 50er Jahren gedreht wurden. Der Immenhof wird mit so bekannten Schauspielern wie Heidi Brühl oder Margret Hagen, Paul Klinger sowie Paul Henckels verbunden. Er ist seither Kult und hat europaweit viele Freunde.

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Der letzte Besitzer des Gutes Rothensande, der 2002 verstorbene Artur Nörenberg, hatte das Gut Rothensande im Laufe der Jahre aber auch zu einem bekannten und damals sehr erfolgreichen Pferdegestüt gemacht. Ein Olympiapferd und viele weitere Pferde - vor allem Trakehner und Oldenburger - wurden auf Rothensande gezüchtet. Der neue Gutsbesitzer will, so seine jetzt erstmals gemachten Aussagen, Rothensande neu beleben.

"Was ich hier allerdings genau mache, ist noch nicht klar", sagte er der OHA. Auf jeden Fall will der Landwirt und Kaufmann die landwirtschaftlichen Flächen nutzen. Allerdings schließt Stolle auch nicht aus, dass erneut Pferde auf Rothensande gezogen und ausgebildet werden. "Ich reite selbst, bin aktiver Jagdreiter und hoffe, dass ich auch hier in der Holsteinischen Schweiz dazu Gelegenheit finde."

Seine Reitanlage in Visbek hat Stolle an einen der in Deutschland bekanntesten Stuten- und Hengstvorführer verpachtet: Cord Meiners, der auch in jedem Jahr zu den Körungen der Trakehner- und der Holsteiner Zucht in Neumünster Pferde vorstellt, hat die Anlage in Visbek gepachtet.

"Für mich ist es noch alles sehr früh, etwas über die Zukunft des Gutes Rothensande zu sagen", betonte Stolle. Er machte aber auch deutlich, dass er die Tradition des Gutes kennt und demzufolge auch mit großem Einsatz das Gut in Zukunft beleben wird. "Eigentlich müssten hier wieder Ponys her", sagte der Landwirt lächelnd.

Franz-Josef Stolle hatte das Gut Rothensande, zu dem ein großes Herrenhaus, das Torhaus, ein Mitarbeiterhaus, drei große Ställe sowie eine Bewegungs- und eine Reithalle und gut 181 Hektar Land gehören, zu Beginn des Monats Juli gekauft. Nach dem Tod von Artur Nörenberg gab es Streitigkeiten in der Erbengemeinschaft. Ein Teil dieser Erbengemeinschaft hatte die Zwangsversteigerung beantragt. Doch dazu kam es nicht. Denn: Am Tag des Termins wurde der Antrag der Zwangsversteigerung zurück genommen, weil man sich mit dem Landwirt, Kaufmann, Jäger und Reiter Franz-Josef Stolle geeinigt hatte (der OHA berichtete). Noch am Tag der beantragten Zwangsversteigerung wurde der Kaufvertrag unterzeichnet.

Jetzt hat Franz-Josef Stolle das Gut Rothensande erstmals kennen gelernt, "aber ich habe schon viel vom ,Immenhof gehört", sagte er. Der Kauf eines solchen Anwesens mit sehr viel Land war für den Landwirt immer ein großer Wunsch. Stolle hat auf den Flächen vom Gut Rothensande in den vergangenen Wochen die Heuernte vorgenommen und die Gerste gedroschen.

Er wird in den nächsten Wochen mit seinen Beratern die Weiterentwicklung des Gutes vorantreiben und auch erst dann bekannt geben, was in Zukunft neben der Landwirtschaft auf dem "Immenhof" passiert.

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von
erstellt am 27.Jul.2009 | 05:59 Uhr

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