zur Navigation springen

Ostholsteiner Anzeiger

10. Dezember 2016 | 21:40 Uhr

Bosau : Fleißige Hände im Sommer in der Gemeinde Bosau

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

In der Gemeinde Bosau werden die Sommermonate genutzt, um fällige Arbeiten vorzunehmen.

Wie Bosaus Bürgermeister Mario Schmidt gestern auf OHA-Anfrage sagte, sei die Sanierung der Straßendecke in Kleinneudorf mit Kosten von 80  000 Euro das teuerste Vorhaben gewesen.

Mit der Erneuerung der Straßendecke seien auf einer Länge von 255 Meter auch Bordsteine und Wasserführung erneuert worden. Mario Schmidt schlägt der Gemeindevertretung vor, dass dort zwei weitere Bauabschnitte von jeweils bis zu 300 Meter in den nächsten beiden Jahren erfolgen sollten. Die Kosten dafür würden jeweils rund 80  000 Euro betragen.

Doch Horst Schwuchow aus Kleinneudorf hatte sich nach seinen eigenen Worten die Baustelle mal genau angesehen und kritisierte: das zusammengeführte Regenwasser werde nicht abgeleitet, da das Abflussrohr des Gullys unter der Straße hindurch im Erdreich ende. Es komme zu Überflutungen.

„Uns war nicht bekannt, dass es dort derartige Entwässerungsprobleme in der nahen Vergangenheit gegeben hat, zumindest wurden uns keine Wasserprobleme in den letzten Jahren gemeldet“, antwortet Thomas Hökendorf aus der Gemeindeverwaltung. Der in Rede stehende Gully sei an ein Ablaufrohr angeschlossen, das die Dorfstraße quere und in den Straßenseitengraben dieser Straße münde und auslaufe. Bei der jetzt ausgeführten Baumaßnahme mussten die Entwässerungsrinne, die das Oberflächenwasser zu den Abläufen führe, der neuen Straßenoberfläche angepasst werden. Die Bordsteinführung sei so hergestellt worden, dass das Oberflächenwasser gezielt zum Ablaufschacht und zum Straßenablauf (Gully) führe.

Der Ablaufschacht sei mit Betonsteinen eingefasst worden, der Entwässerungsstreifen zum Straßenablauf gefällemäßig angepasst. Der Auslauf des Rohres auf der gegenüberliegenden Straßenseite sei freigelegt und der Auslaufbereich vom Sandeintrag geräumt worden. Alle weiteren Maßnahmen seien nicht im Auftragsumfang der Wegebaumaßnahme enthalten. Die Gemeinde werde berücksichtigen, den Straßengraben regelmäßig zu räumen, um einen freien Ablauf des Regenwassers zu ermöglichen.

Wie Bürgermeister Mario Schmidt weiter sagte, wurde auch die Unterkonstruktion der Brücke am Panoramaweg feuerverzinkt erneuert. Von den veranschlagten 13  800 Euro habe die Gemeinde nur 10  118 Euro ausgegeben. Damit verringerte sich auch der Zuschuss des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume um knapp 2000 auf 5059 Euro.

Aber auch in die Heinrich-Harms-Schule wurden in den Ferien zusammen 16  700 Euro investiert. Mario Schmidt berichtete über neue Tische und Stühle für das Lehrerzimmer (5000 Euro), neue Bewegungsmelder (3500 Euro), ein neues Elternsprechzimmer (900 Euro), drei neue Außentüren (5000 Euro) und die Sanierung des Schornsteins (2300 Euro). Und zu guter Letzt wurde ein neues Feuerwehrfahrzeug für die FF Hassendorf bestellt.

zur Startseite

von
erstellt am 08.Aug.2016 | 14:33 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen