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Ostholsteiner Anzeiger

07. Dezember 2016 | 19:28 Uhr

„Feuer im Resthof“ – Wehren schnell zur Stelle

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Feuer in der Straße „Alte Schmiede“ in Kreuzfeld, Menschenleben in Gefahr: So lautet gestern Abend um 19.20 Uhr die Alarmierung für die Wehren in Kreuzfeld und der Nachbargemeinde Bösdorf. Als die Kräfte am leerstehenden Resthof „Jacobsen“ eintrafen, drang bereits Rauch aus einem Fenster – so schien es jedenfalls. Doch der vermeintliche Qualm stammte aus einer Nebelmaschine – es handelte sich um eine Übung.

„Der erste Trupp war innerhalb von sechs bis sieben Minuten nach der Alarmierung im Gebäude“, berichtete Kreuzfelds Ortswehrführer und Einsatzleiter Andree Bendrich. Die Löschwasserversorgungen aus zwei Dorfteichen und der Angriff auf Vorder- und Hinterseite des Gebäudes seien durch die beiden Wehren nach 25 Minuten aufgebaut gewesen. „Das ist tadellos“, lobte Bendrich den Einsatz der knapp 40 Feuerwehrleute.

Besonders für die Atemschutzträger sei es eine Herausforderung, sich in dem ziemlich unübersichtlichen „verqualmten“ Gebäude zurechtzufinden, erklärte Bendrich. Die Einsatzkräfte suchten unter diesen erschwerten Bedingungen nach einer unbekannten Anzahl vermisster Personen, von denen eine recht schnell gefunden und dem Rettungsdienst übergeben wurde.

Normalerweise würde die Einsatzleitstelle vor der Bösdorfer Wehr noch die Malenter Ortswehr alarmieren. Diese kam diesmal jedoch nicht zum Einsatz, weil die Kreuzfelder besonders die Zusammenarbeit mit den Bösdorfern trainieren wollten.

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erstellt am 21.Apr.2016 | 20:04 Uhr

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