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Ostholsteiner Anzeiger

06. Dezember 2016 | 09:22 Uhr

Fahrbahn wird verschwenkt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Ein Ende der provisorischen Fahrbahneinengung in der Neversfelder Straße ist in Sicht. Möglichst in den Herbstferien will das Bauamt die Straße auf Höhe des Reiterhofes umbauen lassen. Dabei soll die abrutschende Fahrbahn vom deutlich tiefer liegenden Reiterhof wegverlegt werden – auf Kosten des Fußwegs, der an dieser Stelle recht breit ist. Er soll von derzeit 2,50 Metern Breite auf das gängige Maß von 1,50 Metern beschnitten werden. Die Fahrbahn wird dann noch 3,50 Meter breit sein, eine Beschilderung soll den Vorrang regeln. Für dieses Vorhaben gab der Planungsausschuss jetzt seine Zustimmung.

So recht abfinden mochte sich der Ausschuss damit zunächst nicht. „Das ist keine ordentliche Lösung“, kritisierte Gudrun Förster (CDU). Sie wies darauf hin, dass sich die Besitzverhältnisse am Reiterhof geändert hätten. Damit stand die Frage im Raum, ob die gescheiterten Grundstücksverhandlungen wieder aufgenommen werden könnten. Die Gemeinde hatte vergeblich versucht, den Hang zu erwerben, um die Straße zu befestigen. Doch auf einen weiteren Versuch mochte sich niemand einlassen.

Für die nun abgesegnete Lösung sprechen auch die Kosten. Die Verschwenkung der Straße ist für 60  000 Euro zu haben. Die anderen Varianten hätten 150  000 bis 230  000 Euro gekostet, ohne Grundstückserwerb, erklärte Bauamtsmitarbeiter Karlheinz Spindler. Außerdem habe der Neversfelder Dorfvorstand eine dauerhafte Fahrbahneinengung begrüßt, weil damit der Verkehr beruhigt werde.

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erstellt am 28.Jul.2016 | 13:03 Uhr

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