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Ostholsteiner Anzeiger

05. Dezember 2016 | 03:22 Uhr

Eishockey: „Beach Boys“ spielen gegen zwei Spitzenteams

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

In der Eishockey-Oberliga Nord steht der EHC Timmendorfer Strand vor zwei schweren Aufgaben. Die „Beach Boys“ treten am Freitag um 20 Uhr bei den Hamburg Crocodiles in Farmsen an und empfangen am Sonntag den aktuellen Tabellenführer Moskitos Essen. Beide Male laufen die Timmendorfer als krasse Außenseiter auf.

Die Voraussetzungen sind alles andere als günstig. Für das Dienstagtraining meldeten sich neben den verletzten Patrick Saggau und Tjalf Caesar auch Ma Grassi, Tim May, Vitalij Blank, Viktor Engert, Moritz Meyer sowie Gianluca Balla ab, der in Berlin einen Schuss gegen den Knöchel bekam. „So hatte ich nur neun Spieler auf dem Eis. Da kann man kaum vernünftig arbeiten und die Mannschaft weiterentwickeln. Das geht nun schon seit Wochen so“, stöhnt Trainer Dave Rich, der beim Vorstand dringend nach Verstärkungen gerufen hat. „Vielleicht gibt es ja einen privaten Sponsor, der bis März etwas beisteuern kann“, hofft der Coach. Wer von den angeschlagenen Spielern am Freitag mit in den Bus nach Hamburg einsteigt, hängt von den Fortschritten in der medizinischen Abteilung der Beach Boys ab. Auf jeden Fall dürfte Kenneth Schnabel nach seiner Erkrankung wieder dabei sein.

Die Hamburg Crocodiles haben als Nachfolger der Freezers die Nummer eins in der Hansestadt übernommen und sich namhaft verstärkt. Vor allem die erste Reihe um Ex-DEL und NHL-Star Christoph Schubert, der unter anderem in Ottawa und Atlanta Profi-Eishockey gespielt hat, und den beiden Topscorern Bradley McGowan und Josh Mitchell gehört zu den besten Linien in der Oberliga. Derzeit belegen die Hamburger mit nur zwei Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze den sechsten Platz.

Als Spitzenreiter kommen am Sonntag die Moskitos aus Essen zum Timmendorfer Strand. Die Stechmücken haben derzeit einen Lauf und besiegten zuletzt die starken Teams aus Duisburg und Tilburg. Mit nur 18 Gegentoren aus neun Spielen stellen die Essener derzeit die beste Defensive.

„Das werden zwei sehr schwere Spiele. Wir müssen, wie in Berlin, hinten gut stehen und einfaches Eishockey spielen. Wenn dann unsere Goalies wieder einen überragenden Tag erwischen, ist vielleicht sogar etwas drin“, hofft Rich auf eine Überraschung.

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