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Ostholsteiner Anzeiger

04. Dezember 2016 | 00:54 Uhr

Eishockey: „Beach Boys“ erkämpfen 4:3-Sieg gegen Erfurt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der EHC Timmendorfer Strand feierte in der Eishockey-Oberliga einen verdienten 4:3(2:1, 2:2, 0:0)-Sieg gegen die Black Dragons Erfurt. Die „Beach Boys“ versäumten dabei eine frühzeitige Entscheidung und mussten am Ende um den Erfolg zittern.

Die Timmendorfer kamen hochmotiviert aus der Kabine und legten einen Traumstart hin. Bereits nach 57 Sekunden zappelte der Puck im Erfurter Netz, als Kenneth Schnabel in eigener Überzahl ein Zuspiel von Ma Grassi verwertete. Die Gäste waren geschockt und fanden zunächst nicht zu ihrem Spiel. Ganz anders die Beach Boys, die es trotz guter Chancen jedoch versäumten, nachzulegen. So fiel in der elften Minute, quasi aus dem Nichts, der Ausgleich, der den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Die Gastgeber drückten weiter und gingen kurz vor der ersten Pause erneut in Führung. Wieder in Überzahl traf Jesper Delfs nach einem Pass von Denis Akimoto. Auch im zweiten Drittel blieben die Timmendorfer die spielbestimmende Mannschaft und zeigten schnelle und sichere Kombinationen. Es dauerte jedoch bis zur 30. Minute, ehe die Gastgeber erneut jubelten. Wieder bei eigener Überzahl markierte Delfs bei seinem zweiten Tor ein Zuspiel von Tim May. Als nur zwei Minuten später Jason Horst einen Alleingang zum 4:1 abschloss, schien die Partie zu Gunsten der Beach Boys gelaufen. Doch schlugen die Erfurter zurück. Nach dem 4:2 in der 35. Minute folgte nur eine Minute später bei einer Überzahl der Thüringer das 4:3, mit dem es in die zweite Pause ging.

Der Schlussabschnitt gehörte den Gästen. Die Black Dragons Erfurt drängten auf den Ausgleich, während sich die Timmendorfer nur noch selten befreiten. In dieser Phase zeigte EHCT-Goalie Jordi Bucholz mehrfach seine Klasse und hielt seinem Team den knappen Vorsprung fest. In den Schlussminuten nahmen die Thüringer ihren Schlussmann Erik Reukauf zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch die Timmendorfer brachten den knappen Vorsprung über die Zeit.

„Bis zum 4:1 haben wir richtig gut gespielt und hätten höher führen müssen. Da hatten wir das Spiel voll im Griff. Dann haben wir durch eigene Fehler Erfurt aufgebaut. Im letzten Drittel haben wir es wieder versäumt, einfaches Eishockey zu spielen. Gut, dass uns in dieser Phase Jordi Buchholz den Sieg gerettet hat“, sagte Trainer Dave Rich.

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erstellt am 27.Nov.2016 | 17:08 Uhr

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