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Ostholsteiner Anzeiger

11. Dezember 2016 | 13:00 Uhr

Einmalig auf der LGS: Kulturgärten

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Vom Freischütz zum Tatort: Auf der LGS finden Natur und schleswig-holsteinische Kultur zueinander

Wie kann Kunst aus Schleswig-Holstein durch die Natur erlebbar werden? Unter dieser Fragestellung haben Studenten der Landespflege, Garten- und Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung an einem Wettbewerb der ACO-Gruppe teilgenommen.

Insgesamt 26 Studenten beteiligten sich mit 13 Entwürfen, von denen schließlich sechs als ACO-Kulturgärten für die Landesgartenschau umgesetzt wurden. Werke von Carl Maria von Weber und Maxim Gorki finden in den unterschiedlich gestalteten Bereichen ihre natürliche Interpretation.

Iver Ahlmann, geschäftsführender ACO-Gesellschafter, erklärte bei der Vorstellung der Kultur-Gärten: „Traditionell ist ACO mit seinem Produktprogramm für Entwässerung, Landschaftsarchitektur und Garten- und Landschaftsbau stark verbunden. Vor diesem Hintergrund haben wir gemeinsam mit der Geschäftsführung der LGS die Idee zum Bau der Kulturgärten mit dem Einsatz unserer Produkte entwickelt.“ Von den Resultaten, sagte Ahlmann, sei er begeistert. So dienen nun etwa Entwässerungsrinnen als begehbare Amplituden und Straßenablaufelemente als Sitzgelegenheit. Im Garten „Der Freischütz“ schlängelt sich der Weg durch Blumenbeete und die zwei in Beton gegossenen Hauptfiguren der Oper – Max und Agathe – die nicht zueinander finden.

Die Ouvertüre der Oper „Der Freischütz“ diente auch als Interpretationsvorlage für den dunklen Raum der „Gartenkomposition“. In der so genannten „Black Box“ setzen LEDs die Klänge der Opernmelodie in eine farbige Lichtershow um. Im Garten „Kultur 36“ findet der Besucher 36 Pflanzkübel aus Holz mit jeweils einer Felsenbirne vor. Jeder Kübel ist einer kulturellen Einrichtungen der Stadt, wie der Kreisbibliothek oder der Volkshochschule, zugeordnet.

Zu den ACO Kulturgärten gehören außerdem „Eutin serviert Kultur“, in dem die Identität Schleswig-Holsteins landschaftlich wie kulturell Ausdruck findet, und der Garten „Sommergäste“, der das Motiv des gleichnamigen Stücks von Maxim Gorki aufgreift: den silbrigen Birkenhain. Einen Überraschungseffekt birgt der Garten „Tat&Ort“ in seiner ungewöhnlichen Interpretation des deutschen Fernsehkrimis. Mehr wird dazu aber nicht verraten.

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erstellt am 29.Apr.2016 | 04:47 Uhr

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