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Ostholsteiner Anzeiger

07. Dezember 2016 | 13:35 Uhr

Eine neue Heimat für die Kreisfeuerwehr in Preetz

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Es passiert nicht oft, dass Landrätin Stephanie Ladwig sprachlos ist. Geschafft hat es immerhin gestern der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Hartmut Ziebs, als er ihr als Dank der Feuerwehren für ihren Einsatz zum Bau der neuen Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Preetz stellvertretend das Feuerwehr Ehrenkreuz in Silber überreichte. Immerhin die zweithöchste Auszeichnung der Feuerwehren in Deutschland.

„Die Menschen profitieren in der Sicherheit ihres Lebens durch diesen Neubau“, sagte Ziebs. Es gebe nichts Besseres als in die Feuerwehren zu investieren. Die jetzt in Preetz gebündelte Ausbildung sei der beste Garant dafür, dass die Feuerwehren den Menschen helfen könnten. Hier sei „eine neue Heimat für die Wehren im Kreis“ geschaffen worden.

Nach rund 15 Monaten Bauzeit wurde gestern die neue FTZ mit großem Festakt eingeweiht und zur Nutzung an den Kreisfeuerwehrverband übergeben. Erste Gespräche über eine Sanierung der maroden alten Zentrale in Plön gab es bereits 2005, Gespräche über einen Neubau 2008. Vier weitere Jahre später wurde es konkret. Landrätin Ladwig betonte, dass mit dem damaligen Beschluss des Kreistags zugleich ein starkes Signal für das Feuerwehrwesen im Kreis gesetzt wurde. „Der Feuerwehrdienst ist ein Ehrendienst für unsere Kommunen und unsere Gemeinschaft.“ „Wie können wir unsere Wertschöpfung für die Wehren besser zum Ausdruck bringen als durch die beste technische Ausstattung“, ergänzte Kreispräsident Peter Sönnichsen.

Große Freue herrscht natürlich bei den 100 Wehren im Kreis mit ihren rund 3200 Aktiven. Die Übergabe des Gebäudes sei eine „Sternstunde für die Wehren im Kreis“ sagte Kreiswehrführer Manfred Stender. Mit der neuen FTZ und dem neuen Übungsplatz habe man deutlich mehr Lehr- und Übungsmöglichkeiten.

Künftig soll hier zentral die Aus- und Fortbildung von Feuerwehrleuten erfolgen. In einem Punkt allerdings unterscheidet sich die neue von der alten Zentrale: den markanten Trocknungsturm für die Schläuche wie in Plön gibt es hier nicht mehr. Sie werden nun waagerecht in einer speziellen Anlage mit Druckluft gereinigt und getrocknet. Bleibt nur noch anzumerken, dass die veranschlagten Kosten für den Neubau in Höhe von 6,75 Millionen Euro nicht überschritten worden sind. Heute ist übrigens von 11 bis 17 Uhr Tag der offenen Tür.


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erstellt am 30.Sep.2016 | 12:34 Uhr

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