zur Navigation springen

Ostholsteiner Anzeiger

11. Dezember 2016 | 11:02 Uhr

„Ein wichtiger militärischer Truppsteller“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

154 Soldaten der Marineunteroffizierschule aus Plön und Parow wurden gestern auf dem Marktplatz vereidigt oder legten ihr Gelöbnis ab. Ihnen zur Ehre hielt Vizeadmiral Joachim Rühle, Abteilungsleiter Personal im Bundesverteidigungsministerium, die Festansprache. Zuvor schritten Rühle, MUS-Kommandeur Kapitän zur See Matthias Kähler, Konter-admiral Karl-Wilhelm Ohlms und der Fregattenkapitän Steffan Helmich die Front der angetretenen Soldaten ab.

Matthias Kähler freute sich über viel Prominenz aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung in den Ehrenlogen, aber auch Valentina und Marc Erdmenger. Sie waren aus Villingen-Schwenningen angereist, um ihrem Sohn, Obermaat Sascha Erdmenger, aus der dritten Inspektion nahe zu sein.

„Was kann es Wichtigeres geben, als junge Menschen, als unseren gesellschaftlichen Nachwuchs auf den Weg in ihren Dienst als Staatsbürger in Uniform bei einem weiteren wichtigen Schritt zu begleiten“, sagte Vizeadmiral Joachim Rühle. Den zahlreichen Verwandten und Freunden versicherte er: „Wir werden nicht weniger als unser Bestes geben, um sorgsam mit ihren Schätzen umzugehen.“ Der gestern in Plön reichlich dokumentierten Rückhalt der Gesellschaft sei ein besonderer Faktor für die Motivation der Soldaten.

Schließlich erfordere der Auftrag der Bundeswehr schon lange nicht mehr den Einsatz deutscher Streitkräfte ausschließlich auf deutschem Hoheitsgebiet. Deutschland sei mittlerweile ein wichtiger militärischer Truppsteller geworden. Dabei sei die Sicherheitspolitik hochkomplex. Rühle: „Kein Beitrag Deutschlands in der Welt gefährdet unsere Sicherheit.“ Deutschland müsse sich als eine wichtige Nation im Herzen Europas in die Sorgen und Nöte der Weltgemeinschaft aktiv einbringen und Verantwortung übernehmen. Dafür werde der Prozess des Personalabbaus beendet.

zur Startseite

von
erstellt am 19.Mai.2016 | 01:02 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen