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Ostholsteiner Anzeiger

04. Dezember 2016 | 13:18 Uhr

Eutin : Ein Stück Lawrence erinnert an eine lebendige Partnerschaft

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Etwa 40 Quadratmeter groß ist ein Deutsch-Amerikanischer Garten, der die Städtepartnerschaft zwischen Eutin und Lawrence unterstreicht. Er wurde mit vielen Gästen aus Übersee eröffnet.

„Dies ist ein Stück Lawrence und macht eine über Jahrzehnte sehr erfolgreich gelebte Partnerschaft noch deutlicher.“ Mit diesen Worten bedachte Eutins Bürgervorsteher Dieter Holst gestern den Deutsch-Amerikanischen Freundschaftsgarten am Heinrich-Lüth-Weg – noch hinter dem Zaun der Landesgartenschau. Er soll dauerhaft dort bleiben.

Auf rund 40 Quadratmetern stehen Osagedorn-Bäume, Sonnenblumen sowie eine Vielzahl von Präriegräsern, alles Pflanzen aus Kansas. Einige dieser Gräser habe sie in ihrem Garten, sagte sagte Kelly Scholz. Die seien aber bei weitem nicht so gut gediehen wie in Eutin, sie müsse mal mit den Eutiner Gärtnern sprechen. Kelly Scholz vertrat den Partnerschaftsbeirat der Stadt Lawrence und den dortigen Partnerschaftsverein, gemeinsam mit dem Bürgermeister-Vertreter Mike Dever repräsentierte sie die Universitätsstadt Lawrence.

Weiter nahmen zehn Studenten und sechs Schüler mit ihren Lehrern, die aktuell in Eutin sind, an dem Festakt teil sowie der US-Konsul Michael Gray (Hamburg) und der Dekan der Musik-Fakultät in Lawrence, Bob Walzel. Der renommierte Klarinettist spielte die Hymne des Staates Kansas, „Home on the Range“, sowie den Louis-Armstrong-Titel „What a wonderful world“.

Zum Garten gehört die stählerne, lebensgroße Silhouette eines Bisons, Wappentier von Kansas, sowie einer Gruppe von Präriehunden. Zur Eröffnung wurde der Bison „begossen“ – mit Wasser aus dem Eutiner See und aus dem Kansas River, das Enkeltöchter von Martin Vollertsen bei einer Reise nach Lawrence im Mai mitgebracht hatten. Im Garten stecke eine Menge Symbolik, merkte Vollertsen, Vorsitzender des Eutiner Vereines „Freunde von Lawrence“, an, zumal der Bison nicht nur Wappentier von vier US-Staaten, sondern, jüngst auch zum Staatssäugetier der USA erhoben worden sei.

Ein Garten sei etwas lebendiges, sagte Vollertsen weiter, er verändere sein Aussehen nicht nur durch die Jahreszeiten, sondern auch durch die Zuwendung, die er von den Menschen erfahre. Und Vollertsen sicherte zu, dass sich Eutiner um die Pflege dieses Gartens kümmern werden. Ein Freundschaftsgarten war vor zwei Jahren, als die Städtepartnerschaft 25 Jahre bestand, von den Bürgermeistern aus Eutin und Lawrence angeregt worden. LGS-Mitarbeiterin Stefanie Bolz hatte den Garten in Zusammenarbeit mit Martin Vollertsen entworfen.

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erstellt am 23.Jun.2016 | 13:12 Uhr

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