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Ostholsteiner Anzeiger

10. Dezember 2016 | 04:20 Uhr

„Ein Stück Landesgartenschau für Zuhause“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die einen kamen, um ein Schnäppchen zu machen, die anderen wollten sich ein Stück Landesgartenschau-Erinnerung mit nach Hause nehmen: Rund 60 Menschen aus Eutin und Umgebung kamen gestern morgen zwischen 8.30 und 10.30 Uhr zur einstigen LGS-Aktionsfläche.

Dort hatten Mitarbeiter der Landesgartenschau zuvor gut 300 verschiedene Gräser, 200 Rosen, 100 Chrysanthemen, 50 Dahlien, etliche Zimmerpflanzen, Kleinstauden und kleine Ahornbäume in Reih’ und Glied aufgebaut – inklusive Preisschilder. Sind 25 Euro für einen großen Chrysanthemenpott nicht zu teuer? „Im Blumenladen zahlt man dafür zwischen 60 und 70 Euro“, sagt LGS-Mitarbeiter Christian Kamer auf Nachfrage. Alles sei unter oder genau Einkaufspreis.

Und die erfahrenen Gartenfreunde, die kamen, waren sich der günstigen Gelegenheit bewusst: „Im Laden zahl’ ich dafür locker das doppelte“, sagte eine Eutinerin, die sich für ein Ahornbäumchen interessierte, das 30 Euro kostete. Nicht auf Bäume sondern auf Gräser hatte es Eva Taubert abgesehen: „Ich habe gerade ein paar Bäume herausgenommen, an die Stellen soll wieder etwas Schönes.“

Schön sollen auch die Ortseingänge der Gemeinde Malente im nächsten Jahr aussehen: Zwei Gärtner der Gemeinde kauften zahlreiche Gräser und Stauden, um damit ab der nächsten Woche die Ortseingänge zu bepflanzen.

Auch Martina und Stefan Grell aus Kesdorf waren extra gekommen, um drei Chrysanthemen zu kaufen: „Wir sind durch und durch LGS-Fans und finden es schade, dass es schon vorbei ist“, sagte Martina Grell. Die Chrysanthemen sind für die heimische Terrasse. „Es ist ein Stück Erinnerung für uns.“ Tischler Stefan Grell war nicht nur als Gast auf dem Gelände: „Ich habe die Bühne im Seepark mit aufgebaut und auch die tolle Idee der Holzdecks im Schlossgarten umgesetzt. Das war klasse.“

Die Rosenfreunde Irmgard und Wilfried Schuldt holten sich 25 kleine Rosenpflanzen, um bei sich vorm Haus eine neue Rosenhecke anzulegen: „Die Rosen bleiben natürlich in der Rosenstadt“, sagte Schuldt.

Zahlreiche Pflanzen, vor allem die großen Chrysanthemen, sind nach der Aktion, die 1000 Euro einbrachte, allerdings übrig geblieben.

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erstellt am 15.Okt.2016 | 00:24 Uhr

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