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Ostholsteiner Anzeiger

08. Dezember 2016 | 17:15 Uhr

Drei Jugendwehren aus Gemeinde Süsel im Einsatz

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Marvin Plath war die Ruhe selbst: Der 15-Jährige stand neben dem Zarnekauer Wehrführer Maik Kramp und leitete einen Großeinsatz: „Brand in einer Scheune, Menschen vermisst“ lautete am Wochenende die Aufgabe, die den Mitgliedern der drei Jugendwehren in der Gemeinde Süsel gestellt wurde.

Eine gemeinsame Alarmübung ist traditionell der abschließende Höhepunkt im Dienstplan des Feuerwehrnachwuchses der Gemeinde, dieses Mal mitten in Zarnekau auf dem Hof Voß. Wie bei den Aktiven übernahm der Leiter der örtlichen Jugendwehr, also Jugendgruppenleiter Marvin Plath, die Einsatzleitung, wobei ihm Maik Kramp zur Seite stand.

Jugendwarte, Betreuer und weitere Aktive aus allen Feuerwehren unterstützen die Jugendwehren, die natürlich noch kein Auto steuern oder eine Tragkraftspritze heben dürfen, die aber sonst alle mit dem Einsatz verbundenen Aufgaben erledigten. So hatte die als erstes eintreffende Jugendwehr Zarnekau den Auftrag, vermisste Personen in der Scheune zu suchen, wobei eine Nebelmaschine zu einem realistischen Umfeld beitrug.

Die Jugendwehren aus Röbel und Süsel – alles zusammen fast 40 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 18 Jahren – bauten gemeinsam eine Wasserversorgung von einem über 100 Meter entfernten Löschteich auf, bevor sie die Zarnekauer bei der Rettung der vermissten Personen und bei der Brandbekämpfung unterstützten.

„Natürlich haben ein paar Kleinigkeiten nicht geklappt“, stellte der Zarnekauer Jugendwart Timo Plath abschließend fest, „aber bei der Jugenwehr lobe ich lieber, was gut geklappt hat, und das war das meiste.“ Eine Reihe von Angehörigen und Neugierigen und auch Wehrführer verfolgten das Übungsgeschehen im alten Ortskern von Zarnekau.

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erstellt am 21.Nov.2016 | 11:18 Uhr

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