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Ostholsteiner Anzeiger

03. Dezember 2016 | 03:36 Uhr

Frau ist verblutet : Drama in Kellenhusen: Tatverdächtiger ist in der Psychiatrie

vom

Die Frau starb an ihren Stichverletzungen. Ihre Identität ist noch nicht abschließend geklärt.

Kellenhusen/Lübeck | Einen Tag nach dem gewaltsamen Tod einer Frau in Kellenhusen im Kreis Ostholstein ist der Tatverdächtige am Donnerstag in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Der 30-Jährige werde wegen einer schweren psychiatrischen Erkrankung auf Anordnung des Haftrichters bis zur Hauptverhandlung in der geschlossenen Abteilung der Klinik untergebracht, sagte eine Sprecherin der Lübecker Staatsanwaltschaft. Der Mann steht im dringenden Verdacht, am Mittwoch in Kellenhusen eine Frau erstochen zu haben, deren Identität noch nicht sicher geklärt ist.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat der 30-Jährige ausgesagt, die Frau sei seine Mutter und er habe sie nach einem Streit getötet. Die Tote war am frühen Mittwoch in der Wohnung gefunden worden, in der sie zusammen mit ihrem Ehemann und ihrem Sohn gewohnt hatte. Die Frau habe zahlreiche Stichwunden erlitten und sei verblutet, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft.  

Der Tatverdächtige war auf das Dach des Hauses geflüchtet und hatte sich erst nach stundenlangen Verhandlungen mit der Polizei bereiterklärt, herunterzukommen. 

Bereits mehrfach ist es in Schleswig-Holstein zu dramatischen Vorfällen in Flüchtlingsheimen gekommen. Aus diesem Grund wird in Kiel derzeit eine Trauma-Ambulanz für Flüchtlinge aufgebaut.

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erstellt am 14.Jul.2016 | 16:09 Uhr

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