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Ostholsteiner Anzeiger

08. Dezember 2016 | 17:10 Uhr

Dirk Timpke startet 2017 auf Hawaii

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eutiner Triathlet hat sich auf Mallorca für den klassischen Iron Man qualifiziert

3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und der Marathonlauf mit 42,195 Kilometer – das sind die Eckdaten für den Iron-Man-Triathlon, eine der größten Herausforderungen im Ausdauersport. Und den hat der Eutiner Dirk Timpke, der früher für den Polizeisportverein Eutin gestartet ist, und jetzt das Trikot von Trias Bad Schwartau trägt, mit einer beeindruckenden Leistung auf Deutschlands liebster Ferieninsel Mallorca Ende September mit Bravour bestanden. Dem 45-jährigen Sportlehrer bei der Polizei gelang nicht nur eine neue persönliche Bestleistung, sondern er qualifizierte sich auch für den legendären „Iron Man“, die Triathlon-Weltmeisterschaft auf Hawaii.

Das Ticket gilt allerdings erst für 2017, denn die diesjährige WM findet bereits am Sonnabend statt. Mit großem Radkoffer ging es nach Mallorca. „Wir hatten im Norden der Insel in Alcudia ein Hotel am Strand und in der Nähe des Startbereichs, so dass die direkte Vorbereitung optimal war. Die Organisation war sehr gut, immerhin gingen rund 2300 Starter aller Altersklassen an den Start“, berichtet Dirk Timpke.

Während das Wetter auf der Radstrecke noch gut war, setzte zum abschließenden Marathonlauf Regen ein, der die Wetter erprobten Norddeutschen aber nicht beeindruckte. Dirk Timpke beendete den Wettkampf nach 9:27:29 Stunden und steigerte seine Bestmarke um rund neun Minuten. Nach 55:25 Minuten im Wasser, 5:03:34 Stunden auf dem Rad und 3:22:27 Stunden im Marathon war die Tortur glücklich beendet. Der fünfte Platz in seiner Altersklasse und der 74. Platz in der Gesamtwertung aller Starter waren der Lohn für die Anstrengung.

Neben Timpke waren auch sein Team- und Trainingskollege Stephan Birnmeyer in der Altersklasse 45 bis 49 Jahre und PSV-Triathlet Sven Schulze in der Klasse 35 bis 39 Jahre am Start. Beide blieben ebenfalls unter der Zehn-Stunden-Grenze. Während Birnmeyer nach 9:48:30 Stunden als Zwölfter seiner Altersklasse und 150. der Gesamtwertung ins Ziel kam, brauchte Schulze mit 9:58:18 Stunden als 41. seiner Klasse und 200. der Gesamtwertung knapp zehn Minuten länger.

Kompliziert war die Rechnung für die WM-Teilnahme, denn nur 40 Tickets wurden für die WM 2017 vergeben. Die weiteren Tickets können sich die Athleten bei vielen Ironman-Wettkämpfen bis Juli 2017 weltweit erkämpfen. „In meiner Altersklasse wurden aufgrund der Teilnehmerzahlen fünf Startrechte vergeben und da ich Fünfter wurde, habe ich mich qualifiziert“, sagt der Eutiner, der mächtig stolz ist, denn nach 2004 und 2011 ist es für ihn die dritte Teilnahme an der WM auf Hawaii, die am 14. Oktober 2017 ausgetragen wird.

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erstellt am 06.Okt.2016 | 20:34 Uhr

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