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Ostholsteiner Anzeiger

07. Dezember 2016 | 09:48 Uhr

Der neue Eutiner Bürgermeister : Carsten Behnk: Ich kann es kaum erwarten

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der eine geht, der andere kommt: Carsten Behnk zieht am 1. August als neuer Verwaltungschef in das Eutiner Rathaus ein.

„Die Rede zum Abschied ist immer länger als die zu einem Anfang“, sagte Bürgervorsteher Dieter Holst gestern sichtlich gerührt ob der Verabschiedung von Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz, als er zum offiziellen Vereidigungsakt von Carsten Behnk als neuem Bürgermeister der Stadt Eutin überleitete. Als Sprecher für die Stadtvertretung setze er auf gute Zusammenarbeit bei all den bevorstehenden Herausforderungen. „Wir werden Eutin in Bewegung halten“, so Holst, der Behnk mit auf den Weg gab, gar nicht erst den Versuch zu wagen, in alte Fußstapfen seines Vorgängers treten zu wollen, weil er lieber nach vorne schauen solle. „Hör’ den Menschen gut zu, und wenn du Dich mal nicht entscheiden kannst, hör’ auf Dein Herz“, empfahl Schulz.

„Ich kann es kaum erwarten. Endlich stehe ich hier vorne und habe die Ernennungsurkunde, alles ist protokolliert“, begann Behnk seine erste Rede als neuer Bürgermeister. Er wisse die guten Ratschläge zu beherzigen und habe Respekt vor der großen Aufgabe. „Es wartet viel Arbeit auf mich, aber nicht auf mich allein, sondern auf Sie alle“, richtete er sich an Verwaltung und Politik. Er freue sich darauf, ebenso über das Angebot von Propst Peter Barz, der ein offenes Ohr im Vertrauen angeboten hatte. „Ich werde bestimmt einmal klingeln kommen“, merkte Behnk in seiner Rede an.

Den Hauptteil aber machten die Danksagungen aus: An die Eutiner, die ihn „mit einer überzeugenden Mehrheit von 71,3 Prozent“ gewählt haben, seine Wahlhelfer, Unterstützer und schließlich an seine Familie und besonders seine Frau: „Du bist nicht nur meine Frau fürs Leben, sondern auch meine Hauptberaterin.“

Von Gemeindewehrführer Heino Kreutzfeldt bekam er den Helm der Feuerwehr als Zeichen guter Zusammenarbeit: „Du bist bei uns in der Wehr ausgebildet worden, zumindest da sprechen wir eine Sprache, da mache ich mir für die Zukunft gar keine Sorgen.“ Der offizielle Amtsantritt ist am 1. August. Schulz’ „Glücksfall“ Kirsten Rosenow wird ihm bis Jahresende das Ankommen erleichtern.

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erstellt am 20.Jul.2016 | 21:04 Uhr

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