zur Navigation springen

Ostholsteiner Anzeiger

06. Dezember 2016 | 21:50 Uhr

Bürger wollen mitgenommen werden

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Stadt Plön plant die Sanierung des Steinbergweges und der Ulmenstraße / Gesamtkosten wurden auf rund zwei Millionen Euro geschätzt

Die Stadt Plön will den Steinbergweg und die Ulmenstraße sanieren. Für die Baumaßnahme sind vorsichtig rund 2 Millionen Euro (1,1 Millionnen Euro in der Ulmenstraße, 960  000 Euro im Steinbergweg) veranschlagt. Davon werden die Grundstücksbesitzer in den Straßen deutlich den Löwenanteil zahlen. Doch sie wollen auch über Ausführung und Qualität mitbestimmen. Dieser Eindruck entstand am Mittwochabend bei der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses.

Einige Anwohner des Steinbergweges und der Ulmenstraße hatten den Ausschussmitgliedern in einem dreiseitigen Brief drängende Fragen formuliert. Dabei ging es um die technische Ausstattung aber auch die Kosten und wer sie am Ende zu zahlen hat. Geklagt wurde über 40 Busdurchfahrten am Tag und Setzrissen am Haus.

Dabei wurden die Grundstücksbesitzer auf die Straßenausbau-Beitragssatzung aufmerksam gemacht, die gerade im Hauptausschuss vor einer Änderung steht. Nach derzeitigem Stand können die Betroffen an bis zu 80 Prozent der Kosten beteiligt werden. Mit der neuen Satzung wird es bei der aktuellen Finanzausstattung der Stadt eher mehr werden.

Den Betroffenen wurde zugesagt, dass es vermutlich im Januar 2017 eine große Informationsveranstaltung geben wird. Dort könnten sie dann ihre Meinungen zu Planungen und Ausführung der Arbeiten machen. Außerdem gebe es qualifiziert, detaillierte und persönliche Beratungen im Rathaus. Fest steht schon, dass Busse auch weiterhin durch die Straßen fahren werden. Im Steinbergweg, der Einbahnstraße bleiben soll, werde ein zwei Meter breiter Fußweg geplant. Auf welcher Seite, das wurde dem Planer Stefan Keller aus Kiel als Alternative mitgegeben. Verengungen seien vorgesehen, aber Verkehrsberuhigungen nicht. Sie führten nur zu Lärmbelästigungen, die man den Anwohner ersparen wolle, hieß es. Der Projektplaner Stefan Keller aus Kiel erhielt den Auftrag, die am Mittwoch vorgelegte Variante bis zur Dezembersitzung des Stadtentwicklungsausschusses zu optimieren.  

zur Startseite

von
erstellt am 16.Nov.2016 | 21:20 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen