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Ostholsteiner Anzeiger

03. Dezember 2016 | 20:54 Uhr

Nach Evakuierung : Bombendrohung in Eutin: Entwarnung für die Kreisverwaltung

vom

Die Mitarbeiter sind wieder zurück. Spezialisten durchsuchten zuvor das Gebäude.

Eutin | Entwarnung in Eutin (Kreis Ostholstein): Nach einer Bombendrohung gegen die Kreisverwaltung ist das Gebäude wieder freigegeben. Die Mitarbeiter der Verwaltung konnten kurz nach 13 Uhr wieder an ihre Arbeitsplätze gehen. Sprengstoffspürhunde der Polizei durchsuchten das Gebäude und das naheliegen Umfeld. Sie fanden nichts.

Wegen einer Bombendrohung war das Kreishaus in Eutin evakuiert worden. „Es liegt eine Bombendrohung gegen das Hauptgebäude der Kreisverwaltung vor“, sagte der stellvertretende Pressesprecher Jan-Wendelin Henrich. Über den Vorfall hatte zunächst NDR 1 Welle Nord berichtet.

Um 11.08 Uhr erfuhr die Eutiner Polizei von der benachbarten Kreisverwaltung, dass es zu einer Bombendrohung gekommen war. In einem kurzen Anruf (mit unterdrückter Rufnummer) soll eine Person telefonisch gedroht haben, dass zur Mittagszeit eine Bombe im Hause der Kreisverwaltung hochgehen werde.

Die Bombendrohung richte sich gegen ein Büro der Kreisverwaltung, sagte Henrich. Die mehr als 100 Mitarbeiter wurden nach Hause geschickt. Spezialisten wurden angefordert, um das Gebäude mit Hunden zu durchsuchen. Zu Hintergründen der Bombendrohung gab es zunächst keine Informationen von Kreisverwaltung und Polizei.

Der Nahbereich um die Verwaltung wurde für den Fußgänger- und Fahrzeugverkehr abgesperrt (Lübecker Straße, Freischützstraße, Weidestraße, Carl-Maria-von-Weber-Straße bis zum Kreisverkehr und Jungfernstieg bis zum Schloss). Die Straßensperrungen wurden mittlerweile wiederaufgehoben.

Die Kriminalpolizei in Eutin hat die Ermittlungen aufgenommen.

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erstellt am 11.Jul.2016 | 15:37 Uhr

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