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Ostholsteiner Anzeiger

06. Dezember 2016 | 11:17 Uhr

Blasen an den Händen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

An den Händen zeichnen sich die ersten Blasen ab, sie sind das Indiz dafür, dass wir wieder in einem Boot sitzen. „Bleistiftstemmer“ hat mich einmal eine Mitspielerin beim Volleyball mit süffisantem Grinsen genannt. Beim Rudern merke ich, dass sie vielleicht gar nicht so weit daneben gelegen hat. Die ungewohnten Bewegungsabläufe hinterlassen zuerst Spuren an den Händen, Blasen aus denen später Hornhaut wird.

Für die Firmen- und Teamregatta des Germania Rudervereins Eutin (GRVE) und unserer Zeitung Mitte September werden die „Druckmacher“ auch in diesem Jahr fit gemacht. GRVE-Mitglieder opfern ihre Freizeit, um den Teams ihren Sport nahe zu bringen. Wir haben das Privileg, das sich gleich zwei junge Sportler um uns kümmern, Jona Vogtherr und Younes Götz. „Kennt Ihr die Kommandos?“, fragt Younes. Es ist fast zwölf Monate her, dass wir in einem Wandervierer gesessen haben. Bei „...und ab!“ geht es los – mehr müssen wir für den Anfang nicht wissen.

„Probiert im Training verschiedene Boote aus!“, hat uns der GRVE-Vorsitzende Wulf Schöning mit auf den Weg gegeben. Das ist ein guter Rat, denn bei der Regatta werden die Boote zugelost. Es zahlt sich also aus, wenn man Erfahrungen sowohl im schon etwas betagten Holzboot „Schlesien“, als auch in der recht neuen „Holstein“ gesammelt hat, die ein Kunststoffboot ist.

Interessierte Blicke verfolgen uns von der Schwimmhalle aus, wo Spaziergänger den Blick auf die Fissauer Bucht genießen. Auch am Bootssteg ernten wir Aufmerksamkeit: „Das sieht doch schon gut aus“, meint ein Kollege. Und das ist
genau die Motivation,
die wir „Sportler“ brauchen
– da sind die paar Blasen schnell vergessen. Am
Donnerstag ist wieder Training, da kommt bestimmt neue Hornhaut dazu.

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von
erstellt am 19.Aug.2016 | 21:59 Uhr

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