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Ostholsteiner Anzeiger

10. Dezember 2016 | 17:48 Uhr

Bewegung durch Mittelstand

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Sieger und Finalist des Großen Preises des Mittelstandes kommen in diesem Jahr aus dem Kreis Plön

Sieger und Finalist des Großen Preises des Mittelstandes kommen in diesem Jahr aus Schwentinental. Mit einem Biotech-Unternehmen und einem Praxisdienstleister haben sich zwei Unternehmen aus dem Kreis Plön auf Vorschlag der Wirtschaftsförderungsagentur Kreis Plön GmbH durchgesetzt: Die e-nema Gesellschaft für Biotechnologie und biologischen Pflanzenschutz mbH schaffte es in diesem Jahr unter die Finalisten aus Schleswig-Holstein und Hamburg. Die Buchner & Partner GmbH wurde von der Jury mit dem Großen Preis des Mittelstandes für 2016 ausgezeichnet.

Die beiden Unternehmen setzten sich gegen 136 nominierte Unternehmen aus Norddeutschland durch und punkteten bei der Gesamtentwicklung, Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie Service, Kundennähe und Marketing. Auch beim Engagement in der Region, Modernisierung und Innovation erzielten sie eine Top-Bewertung.

Preisträger Ralf Buchner von „Buchner & Partner“ entwickelt, vertreibt und betreut Produkte und Dienstleistungen, mit deren Hilfe Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen ihre Therapiepraxis managen können. Das Unternehmen wurde vor 25 Jahren als reiner Formularversand für therapeutische Praxen gegründet und beschäftigt mehr als 70 Mitarbeiter in Schwentinental.

Unter den drei Finalisten findet sich auch das Schwentinentaler Biotech-Unternehmen e-nema. Der globale Marktführer in der Produktion und dem Vertrieb von Fadenwürmern entstand 1997 ursprünglich aus der privaten Fortführung eines Forschungsprojektes an der Universität Kiel. Die Fadenwürmer – auch Nematoden genannt – werden dabei von e-nema als lebendes biologisches Schädlingsbekämpfungsmittel verwendet. Das mittlerweile in knapp 30 Länder exportierende Unternehmen stellt sich der Herausforderung lebende Organismen zu produzieren und zu vertreiben, die beim Kunden den unterschiedlichsten Umweltbedingungen genügen müssen. Der Spezialist will in den nächsten zwei Jahren mehr als 6 Millionen Euro investieren. Derzeit sind zusätzlich zu den etwa 40 Mitarbeitern noch zehn internationale akademische Gäste bei e-nema tätig. Die Biologen und Agrarwissenschaftler kommen unter anderem aus Kolumbien, Äthiopien und den Philippinen, sagte Geschäftsführer Tillmann Frank.

Beide Unternehmen sind sich einig: Als mittelständische Unternehmen können sie etwas bewegen. Sie wollen unternehmerisches Handeln mit sinnerfülltem Handeln verbinden. Dazu gehört auch, dass beide sich eindeutig zum Standort Schwentinental bekennen. Sie sehen vor allem den Zugang zu qualifizierten Arbeitskräften als zentralen Standortfaktor. „Und in Schwentinental gibt es alles was unsere Mitarbeiter benötigen“, sagt Tillmann Frank.

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erstellt am 05.Okt.2016 | 23:06 Uhr

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