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Ostholsteiner Anzeiger

04. Dezember 2016 | 00:51 Uhr

„Beitrag zur Stadtverschönerung“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Mit einem „Tag der
offenen Tür“ wird heute von 11 bis 15 Uhr das neue Verwaltungsgebäude der Volksbank Eutin in der Freischützstraße der interessierten Öffentlichkeit präsentiert. Vor 30 geladenen Gästen, darunter Vertreter der beteiligten Firmen und Mitglieder des Aufsichtsrates, erfolgte gestern Morgen die offizielle Schlüsselübergabe von Architekt Stephan Barnstedt an den Vorstand. Barnstedt sprach von einem Gebäude, das wie die Volksbank selbst ein stattliches Fundament habe, von guter Qualität und ansprechender Gestaltung sowie ein Beitrag zur Stadtverschönerung sei.

Die endgültige Fertigstellung des Hauses sei „großes Kino“, stellte Vorstandssprecher Matthias Benkstein fest. Für mehr als 40 Mitarbeiter sei ein schönes Umfeld entstanden, und die Mitarbeiter seien das größte Kapital der Bank. Benkstein erinnerte an einen langen, immer wieder von Verzögerungen begleiteten Baufortgang, der unter anderem durch Probleme mit dem Baugrund und dem Winterwetter geprägt gewesen sei. Aber schon Goethe habe gesagt, dass man aus Steinen, die im Weg liegen, etwas schönes bauen könne.

Die Stadt sei für das Gebäude an dieser Stelle sehr dankbar, betonte die erste stellvertretende Bürgermeisterin Elgin Lohse. Die Volksbank habe Beharrlichkeit bewiesen und etwas durchgestanden, was keinem Bauherren zu wünschen sei. Mit dem Gebäude sei nicht zuletzt der Erhalt von Arbeitsplätzen in Eutin verbunden.

Beim Planungsprozess habe es ein Problem gegeben, sagte Lohse: Viele Stadtvertreter seien als Anteilseigner der Volksbank wegen Befangenheit von den Beratungen ausgeschlossen gewesen. So habe es nur sechs Stimmberechtigte im Stadtentwicklungsausschuss gegeben, als die Pläne der Volksbank 2011 gebilligt worden seien – das aber einstimmig.

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erstellt am 09.Sep.2016 | 18:03 Uhr

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