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Ostholsteiner Anzeiger

21. September 2014 | 04:03 Uhr

Eutin : Arbeitsbesuch von Olaf Scholz in Eutin

vom

Hamburgs Erster Bürgermeister folgte einer Einladung in das Kreishaus

Eutin | Sonnig wie der Tag war gestern die Stimmung bei einem Gespräch im Kreishaus, zu dem die Spitzen des Kreises einen hochrangigen Besucher empfingen: Der Erste Bürgermeister der Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz (SPD), nahm sich gut eineinhalb Stunden Zeit für einen Austausch mit Landrat Reinhard Sager (CDU) und Kreispräsident Joachim Wegener (CDU).

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Scholz folgte einer Einladung des Landrates, die er im April bei der Aufnahme des Kreises Ostholstein in die Metropolregion Hamburg ausgesprochen hatte. Es sei für ihn nicht schwer gewesen, die Einladung anzunehmen, versicherte Scholz in einer Pressekonferenz. Schließlich sei Ostholstein eine schöne Gegend, die er gut kenne.

Mit der jüngst erfolgten Erweiterung der Metropolregion Hamburg sei ein richtiger Schritt in die Zukunft unternommen worden. Er entspreche der Forderung nach Zusammenarbeit größerer Einheiten in einer globalisierten Welt: "In der Metropolregion leben fünf Millionen Menschen, das sind mehr als manche EU-Staaten Einwohner haben, aber es sind auch nur ein Prozent aller Europäer."

Die Hansestadt Hamburg und Ostholstein verbinden, wie Scholz weiter ausführte, eine Reihe von Themen und Interessen. Dazu zählten die Verkehrsverbindungen und Energie. Hamburg sei ein Großkunde in Sachen Elek trizität und zugleich Standort zahlreicher Unternehmen aus der Windbranche, doch die an den Küsten und auf dem Meer erzeugte Windenergie müsse in die Metropole und darüber hinaus transportiert werden können. Außerdem arbeite Hamburg an Speichermöglichkeiten für Energie. Zusammenarbeit sei auch bei den Folgen, die sich aus dem Bau einer festen Fehmarnbelt-Querung (FFBQ) ergeben, ratsam. Er sei überzeugt, dass die Querung für die ganze Metropolregion und damit auch für Ostholstein große Entwicklungschancen berge, versicherte Scholz.

Wie wichtig die Zusammenarbeit mit Hamburg als dem "größen Player in der Metropolregion" ist, betonte auch Landrat Reinhold Sager. "Ein bisschen stolz" sei man dabei in Ostholstein, dass dem Kreis die Geschäftsführung bei der Regionalen Entwicklungsplanung übertragen worden sei.

Sowohl Sager als auch Wegener stellten mit Nachdruck fest, dass die Gesprächsatmosphäre mit dem Gast aus Hamburg sehr angenehm gewesen sei und der von Partnern auf gleicher Augenhöhe entsprochen habe. Sager: "Wir sind Herrn Scholz sehr dankbar, dass er sich so viel Zeit genommen hat."

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von
erstellt am 18.Aug.2012 | 08:23 Uhr

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