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Kurioser Einsatz für die Polizei : 78-Jähriger schiebt Auto über die A1, weil das Licht nicht brennt

vom

Der verwirrte Mann kam für die Nacht in einem Hotel unter. Auch eine Frau wurde gestoppt. Sie hatte Alkohol getrunken.

Oldenburg/Holstein | Einen leicht verwirrten dänischen Autofahrer hat die Polizei bei Oldenburg im Kreis Ostholstein von der Autobahn 1 geholt und in ein Hotel gebracht. Wegen eines angeblichen Defekts an der Beleuchtung schob der 78-Jährige seinen VW Up, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Bei einer Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der Mann lediglich das Tagfahrlicht eingeschaltet hatte und deshalb das Rücklicht nicht funktionierte. Dafür wies das Auto einen frischen Unfallschaden auf, für den der Fahrer keine Erklärung hatte. Den Vorschlag der Polizisten, doch lieber in einem Hotel in der Nähe zu übernachten, habe der alte Herr am Dienstagabend dankbar angenommen, sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten lieferten den Mann um 23.05 Uhr bei einem nahegelegenen Hotel ab, den Volkswagen nahm der Abschleppunternehmer zunächst mit auf seinen Betriebshof.

Nur Stunden später musste die Polizei erneut ausrücken. Um 2.24 Uhr wurde gemeldet, dass im Bereich einer Baustelle in Richtung Fehmarn Baustellenbaken auf der Fahrbahn stehen würden. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass sie Unfallspuren aufwiesen. Die Polizisten fanden ein Berliner Kennzeichen. Um 2.48 Uhr wurde mitgeteilt, dass am Abzweig zur A226 eine Frau auf der Fahrbahn stehe. Als die Polizei eintraf, stand die Frau auf dem Seitenstreifen neben ihrem Opel Corsa, dem ein Kennzeichen fehlte. Die 30-jährige Frau aus Stockelsdorf war alkoholisiert und räumte den Konsum von Medikamenten ein. Es wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet, die Frau wurde mit einem Rettungswagen in eine Lübecker Klinik gebracht. Der beschädigte Corsa wurde abgeschleppt.

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erstellt am 12.Apr.2017 | 15:38 Uhr

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