zur Navigation springen

Nordfriesland Tageblatt

08. Dezember 2016 | 05:10 Uhr

Landesleistunswettbewerb : Zwei der Besten sind aus Südtondern

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Arman Oganesov aus Niebüll ist der beste Fliesenleger im Land, Kevin Ehlers aus Rodenäs hat bei den Maurern die Nase vorn.

Die Anstrengung hat sich gelohnt: „Es war ganz schön schwierig. Aber es hat Spaß gemacht.“ Mit diesen Worten kommentierte ein Teilnehmer des Landesleistungswettbewerbs der Innungsbesten unter den Maurern, Zimmerern und Fliesenlegern die Aufgaben, die ihnen gestellt wurden. Die Landesmeisterschaft des Handwerkernachwuchses in den Bauberufen fand am Wochenende in Niebüll statt.

Nach Ende des sieben- , beziehungsweise achtstündigen Wettbewerbs, der in den Werkstätten der Kreishandwerkerschaft Niebüll ausgetragen und vom Berufsförderungswerks des schleswig-holsteinischen Baugewerbes ausgerichtet wurde, standen die Sieger fest und wurden im Rahmen eines Handwerkerabends im örtlichen Friesenhof ausgerufen.

Und das sind die Sieger, die sich mit der Landesmeisterschaft für den Bundeswettbewerb qualifiziert haben, der vom 12. bis 14. November in Mölln (Kreis Herzogtum Lauenburg) stattfindet: Fliesenleger: Arman Oganesov (Niebüll); Zimmerer: Matthias Fröhlich (Sterley, Herzogtum. Lauenburg); Maurer: Kevin Ehlers (Rodenäs); Beton-/Stahlbetonbauer: Torben Schaible (Lübeck); Straßenbauer: Thore Hinrichsen (Joldelund). Von den fünf Landesmeistern stellte der Kreis Nordfriesland allein drei. Die Straßenbauer und Beton-/Stahlbetonbauer hatten ihre Besten bereits vorher ermittelt.

Die Siegerehrung nahm der Vorstandsvorsitzende des Baugewerbeverbands Schleswig-Holstein, Thorsten Freiberg (Schleswig), vor. Ehrengäste des Handwerkerabends waren die Landtagsabgeordnete Astrid Damerow, Kreispräsident Heinz Maurus und BGV-Ehrenvorsitzender Sönke Voß (Flensburg). Bei den Maurern gab es nach den Worten des Vorsitzenden knappe Entscheidungen. Die Fliesenleger mussten filigrane Kunstfertigkeit an den Tag legen. Und die Zimmerer hatten eine besonders schwierige „Dachecke“ hinzuzaubern. Meister Freiberg attestierte dem aktuellen Jahrgang der „Besten unter den Besten“ ein große Dichte.

Jetzt sind die Sieger unter den jungen Mannen vom Bau bei der Deutschen Meisterschaft in Mölln gefordert. Schaffen sie den großen Sprung aufs Treppchen, haben sie Anfang Dezember in Göteborg die Chance, sich im dortigen „EuroSkill “ für die Nationalmannschaft zu qualifizieren, die 2017 in Abu Dhabi zu den „WorldSkills“ antritt.

zur Startseite

von
erstellt am 26.Sep.2016 | 05:45 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen