zur Navigation springen

Nordfriesland Tageblatt

05. Dezember 2016 | 13:37 Uhr

Von der Schule zum Kulturzentrum

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die ehemalige Schule ist zurzeit Thema weitreichender Überlegungen: Ziel ist, das Gebäude als kulturellen Mittelpunkt zu erhalten. Zu bedenken ist jedoch auch, dass die Kosten in einem verträglichen Rahmen gehalten werden müssen. Der Bau-, Wege- und Umweltausschuss unter dem Vorsitz von Hans Ketelsen hat Vorschläge für räumliche Veränderungen erarbeitet, über die die Gemeindevertretung jetzt entscheiden soll.

Vorgesehen ist, zwei ehemalige Klassenräume zu einem größeren Raum mit Platz für 60 bis 70 Personen zu vereinigen, so dass dort Veranstaltungen in einem größeren Rahmen möglich sind. Dazu soll die Zwischenwand entfernt und durch eine Schiebetür ersetzt werden, sodass die beiden Räume wie bisher auch weiterhin getrennt genutzt werden können. Über die Kosten konnten noch keine konkreten Angaben gemacht werden. Hingegen sickerte durch, dass Heizkosten bis zu 3000 Euro jährlich entstehen.

Im Ausschuss wurde auch die Frage angeschnitten, ob das Gebäude einen Namen erhalten und ob sein 50-jähriges Bestehen in irgendeiner Weise begangen werden soll.

Die einstige Dörfergemeinschaftsschule am Kleinkoogsweg ersetzte die alte Schule nahe der Rimberti-Kirche, wurde am 5. Dezember 1966 in Betrieb genommen und am 11. Mai 1967 eingeweiht. Im Zuge nachfolgender Schulreformen und stagnierender Einwohnerzahlen begann das langsame Sterben der Schule. Nach Schließung der Vorschulklasse 1973 wurde die Hauptschule 1977 nach Neukirchen verlagert – und die Schule 2010 wegen zu geringer Schülerzahlen geschlossen. Zurzeit haben der Kindergarten und sieben Vereine ihr Domizil im Gebäude. Vom zweiteiligen Gebäudetrakt wird nur der vordere zum Kleinkoogsweg gelegene genutzt. Über dem anderen Gebäudeteil schwebt weiterhin die Frage: „Nutzung oder Abbruch?“


zur Startseite

von
erstellt am 17.Mai.2016 | 10:54 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen