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Nordfriesland Tageblatt

10. Dezember 2016 | 10:02 Uhr

Nordsee : Video: Sturmböen peitschen über Fähranleger in Dagebüll

vom

Der Fährverkehr zu den Halligen musste eingestellt werden. „Sturmtouristen“ beobachteten das Naturschauspiel.

Dagebüll | Was für ein ungemütlicher Ausklang des Wochenendes an der Nordsee: Peitschende Sturmböen, hochfliegende Gischt und meterhohe Wellen fegten am Sonntagabend über den Fähranleger in Dagebüll (Kreis Nordfriesland). Bereits seit dem Nachmittag hatten die Wetterdienste vor orkanartigen Böen gewarnt, die das Tief „Nannette“ mit sich bringen sollte.

Mit dem am Abend auflaufenden Hochwasser erreichten diese Böen den Fähranleger in Dagebüll, von wo aus die Fähren zu den Inseln Föhr und Amrum aufbrechen. Zahlreiche „Sturmtouristen“ ließen sich das Naturschauspiel nicht entgehen und beobachteten, wie die meterhohe Gischt und Wellen über die Kaimauer schwappten und den Anleger überfluteten. Während der Fährverkehr zu den Halligen aufgrund des Wetters eingestellt werden musste, legten die Abendfähren von Dagebüll aus pünktlich ab. Die Passagiere erwartet eine schaukelnde Überfahrt über die tosende Nordsee. Auch im Binnenland muss in der Nacht mit schweren Sturmböen gerechnet werden, die am Morgen wieder nachlassen sollen.

Der Sturm tobte auch in Flensburg. Bis Sonntagabend meldete die Polizei insgesamt 31 Einsätze in der Fördestadt. Der Schwerpunkt habe mit 25 Einsätzen in der Zeit von 18 bis 21 Uhr, heißt es in einer Mitteilung am Montagmorgen.

Vor allem mit umgefallenen oder in die Fahrbahn ragenden Bäumen und umgewehten Baustellen-Absperrungen habe man es zu tun gehabt. Aber auch eine Sitzbank, ein Telefonkabel, ein Werbeschild, zwei Laternen, Dämmmaterial und ein Gerüst fielen dem Sturmtief zum Opfer. Ein Ast landete in der Heckscheibe eines geparkten Pkw. Es wurde niemand verletzt.

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erstellt am 21.Nov.2016 | 07:03 Uhr

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