zur Navigation springen

Nordfriesland Tageblatt

31. August 2016 | 09:52 Uhr

Wester-Ohrstedt : Unfall auf der B201: Schwerverletzte bei Frontalzusammenstoß

vom

Eine Frau übersieht beim Abbiegen ein entgegenkommendes Auto. Es kommt zur Kollision. Die Frau wird nach 30 Minuten aus dem total zerstörten Auto befreit.

Wester-Ohrstedt | Eine 20-jährige Autofahrerin ist auf der Bundesstraße 201 bei Wester-Ohrstedt (Landkreis Nordfriesland) schwer verletzt worden. In Höhe der Abzweigung der K49 nach Immenstedt war es zu einem Frontalzusammenstoß gekommen. Nach ersten Erkenntnissen übersah die Frau am Donnerstag beim Abbiegen das Auto eines entgegenkommenden 20 Jahre alten BMW-Fahrers, wie die Polizei mitteilte. In einem zerquetschten roten Nissan war die Fahrerin eingeklemmt. Der BMW-Fahrer wurde leicht verletzt.

Mehr als 80 Rettungskräfte eilten am Donnerstagabend um 19 Uhr zur Unfallstelle zwischen den Gemeinden Schwesing und Wester-Ohrstedt. Die zentrale Rettungsleitstelle in Harrislee alarmierte großflächig und löste Sirenenalarm in den umliegenden Gemeinden aus.

Aus Husum eilten Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug des Landkreises herbei. Die Polizei sperrte die B201 mit insgesamt fünf Fahrzeugen für drei Stunden komplett. Die Husumer Feuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen und einer Rettungsschere aus. Eine weitere Rettungsschere sowie ein Spreizer kam mit den anrückenden Fahrzeugen der Viöler Feuerwehr, weitere Einsatzfahrzeuge rückten aus Wester-Ohrstedt an.

Zunächst musste der auf der Fahrerseite liegende Nissan mit mehreren stabilen Stangen gegen ein Umkippen gesichert werden. Und um überhaupt mit den Rettungsscheren arbeiten zu können, musste eine Brücke über den angrenzenden breiteren Graben aufgebaut werden. Insgesamt 30 Minuten benötigten die Rettungskräfte danach, um die Fahrerin aus ihrem Nissan zu befreien. Zeitgleich wurde sie von Rettungsteams versorgt.

Zwischendurch wurde auf einer Wiese eine größere Landefläche für den Rettungshubschrauber vorbereitet; starke Halogenscheinwerfer der Feuerwehren leuchteten die Fläche und die Unfallstelle taghell aus. Doch der Niebüller Rettungshubschrauber „Europa 5“  kann bei Dunkelheit nicht landen und der Rendsburger Rettungshubschrauber „Christoph 42“, der über Nachtlandeeinrichtungen verfügt, war nicht greifbar, hieß es vor Ort.

Dann wurde darüber beraten, den in St. Peter stationierten Rettungshubschrauber anzufordern. Der BMW-Fahrer wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Die B201 wurde erst um 22 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.

In einer ersten Version des Textes heißt es, die verletzte Frau sei 57 Jahre alt. Diese Angabe war falsch, die Autofahrerin ist 20 Jahre alt.

Blaulichtmonitor

Was ist der Blaulichtmonitor?

 

zur Startseite

von
erstellt am 12.Feb.2016 | 06:55 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert