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Nordfriesland Tageblatt

04. Dezember 2016 | 13:23 Uhr

Sorgen um Radfahrer-Sicherheit

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Im Bau- und Verkehrsausschuss wurden mögliche Gefahren an der Kreuzung Morgenstern und Ergebnisse aus der Verkehrsschau behandelt

Die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer bleibt ein Dauerthema in der Stadt. Das klang auch in der 42. Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses der Stadtvertretung unter dem Vorsitz von Holger Jessen an. Er informierte aus der jüngsten Verkehrsschau, während der eine Reihe verschiedener Problemstellen im Stadtgebiet in den Blickpunkt gerieten.

Doch zuvor hatten die Einwohner das Wort. Erschienen war nur einer von ihnen, der aber ein ganzes Bündel von Schwachstellen ansprach. Besonders lag ihm die Kreuzung Morgenstern im Ortsteil Deezbüll am Herzen, an beziehungsweise von der allein fünf Fahrtrichtungen ankommen oder abzweigen. Gefahren bestünden dort vor allem für Radfahrer. Außerdem würde dort zu schnell gefahren. „Wir werden das Thema aufgreifen“, erklärte Vorsitzender Jessen. Zu den dort gefahrenen Tempi meinte Bürgermeister Wilfried Bockholt, dass sich die Masse der Verkehrsteilnehmer sehr wohl an die erlaubte Geschwindigkeit halte. Fazit im Ausschuss: „Wir nehmen das auf.“ Der Fragensteller monierte außerdem noch Löcher in der Fahrbahn der Deezbüller Straße. Dazu der Bürgermeister: Die Deezbüller Straße (in ihrer Eigenschaft als Landesstraße) werde in absehbarer Zeit neu asphaltiert.

Aus der Verkehrsschau klangen zahlreiche Punkte an. Für Radfahrer, die aus der Stadtmitte nach Deezbüll wollen, soll am Wiener Café eine Ampel errichtet werden. Für „Mürwiker“, die auf dem Weg zur und von der Arbeit die Bahnhofstraße überqueren, soll zwischen „Jawoll“ und Autohaus Kornkoog ein sicherer Überweg eingerichtet werden. Auf dem Bahnseitenweg an der NEG sollen allzu schnelle Radfahrer vor dem Überqueren von Peter-SchmidtsWeg und dem Weg „Am Stellwerk“ mithilfe eines engeren Durchlasses gebremst werden.

Auf dem Weg vom Autozug zum Kreisel am Gewerbegebiet Ost möchte die Stadt die bisherige Beschilderung (kein Linksabbiegen) wieder haben, damit der Fernverkehr nicht die Abkürzung durch den Kurt-Bachmann-Ring nimmt. Die Verkehrsaufsicht des Kreises ist anderer Ansicht. Jetzt will die Stadt (auf ihrer Gemeindestraße) ein Abbiegen nach links baulich erschweren, damit die extra als Verbindung zum Kreisel gebaute Verbindung die Bedeutung zurückgewinnt, für die sie gebaut wurde.

Damit Radfahrer an der Einmündung der Lorenz-Jannsen-Straße in die Hauptstraße nicht gefährdet werden, sind bauliche Verbesserungen vorgesehen. Zu hohe Hecken an der Kreuzung Tondernstraße/Hungerfennenweg schränken die Sicht ein. Holger Jessen dazu: „Wer sich sichtbehindert fühlt, muss anhalten.“

Im Kirchensteig fehlt der Poller, der die Durchfahrt dieses Fußweges für Kraftfahrzeuge verhindert. In der Rathausstraße ist zwischen dem Kreisel und dem „Kinogang“ ein weiß abgegrenzter Breitstreifen für Radfahrer vorgesehen.

Stadtvertreterin Anja Cornils merkte an, dass Straßen nach ausgeführten Erdarbeiten (Beispiel: Südergath) zügig wieder in den sicheren Normalzustand zurückversetzt werden müssen.




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erstellt am 04.Nov.2016 | 13:27 Uhr

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