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Nordfriesland Tageblatt

29. September 2016 | 01:49 Uhr

Neubau in Leck : Reha-Zentrum soll 2017 eröffnen

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Arbeiten an dem rund eine Million teuren Neubau neben dem Lecker Erlebnisbad haben begonnen. Die Gemeindewerke hoffen auf Synergieeffekte.

Lange ist es geplant, nun nimmt es immer mehr Gestalt an: Neben dem Erlebnisbad entsteht ein Reha- und Sportzentrum. „Die Eröffnung wird, wenn nichts dazwischen kommt, im März 2017 sein“, hieß es von Seiten der vier Gesellschafter, die namentlich nicht genannt werden wollen.

Dort, wo sich einst das Freibad befand, soll es wieder sportlich zugehen. Nördlich des Jacob-Johannsen-Weges, östlich der Straße „Am Stadion“ und südlich des Erlebnisbades wird ein Reha- und Sportzentrum seine Türen öffnen. Bauträger und Betreiber ist die gegründete Firma „Reha Sportcentrum GmbH“. Man werde mit gestandenen Geschäftsleuten kooperieren. Es sei der Wunsch der Gesellschafter, zukunftsgerecht zu arbeiten und viele Spezialisten unter einem Dach zu vereinen.

Für den gut eine Million teuren Neubau wurde das ehemalige Freibad-Umkleidegebäude abgerissen, das Blockheizkraftwerk bleibt bestehen und wurde in die Planung integriert. Das Konzept sieht eine Freifläche mit Sportgeräten vor. In dem eingeschossigen Gebäude finden jeweils ein Kurs- und Ruheraum, Räume für Kosmetik, Ergotherapie, Physiotherapie und Reha-Sportvereine sowie ein Solarium, Kinderhort, Sanitätshaus, Umkleide- und Büroräume, Kassenbereiche sowie ein Loungebereich ihren Platz. Mit einer Filiale seiner Praxis in Braderup zieht unter anderem der Physiotherapeut Michael Carstensen ein, vertreten sein wird auch das Sanitätshaus Till Schiebler.

Die Nähe zum Erlebnisbad preisen die Gesellschafter als optimal: „Unser Gebäude ist mit einem gemeinsamen Eingang und durch bauliche Übergänge mit dem Erlebnisbad verbunden. Das heißt, dass unsere Besucher bequem nach nebenan gehen und dort schwimmen können.“ Synergieeffekte versprechen sich gleichfalls die Gemeindewerke Leck als Badbetreiber. Sie planen eine Erweiterung der Saunawelt mit einer großen Blockhaussauna im Saunagarten, einer Biosauna und einem neuen „Raum der Stille“.

Wie wird der Neubau aussehen? Die Fassade soll mit farbigen Stahlpaneelen an der Vorderseite und mit farbigen Well- beziehungsweise Trapezblechen an den übrigen Seiten ausgeführt werden. Die Dacheindeckung erfolgt mit grauen sogenannten Sandwichplatten und Dachpaneelen. Entlang des Jacob-Johannsen-Weges werden über 30 Stellplätze eingerichtet, darunter einige für Menschen mit Behinderungen.

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erstellt am 15.Sep.2016 | 06:15 Uhr

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