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Nordfriesland Tageblatt

06. Dezember 2016 | 13:15 Uhr

Regionale Firmen bauen das 295 000-Euro-Gemeindehaus

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Nachdem der Neubau des örtlichen Gemeindehauses längst beschlossene Sache und der Altbau auch bereits abgerissen ist, wurden im nichtöffentlichen Teil der 15. Sitzung der Gemeindesvertretung auch die Lieferungen und Leistungen vergeben. Die Aufträge für insgesamt zehn Gewerke mit einem Volumen von 295  000 Euro gingen an Firmen aus der Region. Mit dem Baubeginn für das neue Gemeindehaus ist in den nächsten Wochen zu rechnen.

Den Kern der Sitzung mit einer nur kleinen Tagesordnung bildete der Bericht von Bürgermeister Stephan Koth. Er protestierte gegen den Plan des Kreises, einen Bereich an der Soholmer Au zum Landschaftsschutzgebiet zu erklären, in dem dann eine Errichtung von Windkraftanlagen nicht mehr möglich wäre. Ein Einspruchsrecht der Gemeinde sei nicht mehr möglich. Sie sei lediglich informiert worden. Ein Korridor beiderseits der Au hätte es nach der Worten des Bürgermeisters auch getan. „Jetzt nimmt man uns dort komplett aus der Wertschöpfung heraus.“

Aus dem nicht öffentlichen Teil der letzten Sitzung berichtete Koth, dass ein zweiter Investor sein Interesse ankündigte, im Störtewerkerkoog drei Windmühlen bauen zu wollen. Die beiden Mühlen im Windpark Schnatebüller Koog seien im Bau. Inzwischen sei der Prospekt genehmigt und könne in Druck gehen. Die Gemeinde erhöhte ihre Beteiligung an der SH-Netz-AG durch die Zeichnung weiterer Anteile.

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erstellt am 18.Jul.2016 | 11:55 Uhr

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