zur Navigation springen

Nordfriesland Tageblatt

11. Dezember 2016 | 09:11 Uhr

Von Schaumbad bis Wasserball : Nasser Spaß beim „Spiel ohne Grenzen“

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die Veranstaltung der der Freiwilligen Feuerwehr Klixbüll-Bosbüll kam wieder mal gut an.

Das „Spiel ohne Grenzen“ der Freiwilligen Feuerwehr Klixbüll-Bosbüll ist schon seit vielen Jahren eine Gaudi für Zuschauer und Teilnehmer. Die Freiluftveranstaltung lehnt sich an die 1971 von Camillo Felgen eingeführte Fernsehsendung an, bei der die Mannschaften sich ständig mit Handicaps herumzuschlagen hatten, die auf Einsatz von Wasser und Schmierseife beruhten und für viele Ausrutscher und unfreiwillige Bäder sorgten.

Obgleich das Wetter in Klixbüll für die teilnehmenden Spieler eigentlich völlig egal wäre, da ihnen ohnehin stets ein „nasses Fell“ sicher ist, sorgt Sonnenschein in der Regel für reges Publikumsinteresse. In diesem Jahr aber hielt fast ständiger Rieselregen viele Stammgäste davon ab, sich auf dem Sportplatz einzufinden. Diejenigen Zuschauer aber, die erschienen waren, kamen voll auf ihre Kosten. Beim „Schaumbad“ galt es für die Teilnehmer, in ein mit Seifenschaum bedecktes Wasserbassin einzutauchen, um möglichst viele Plastikscheiben herauszufischen. Zum Sackhüpfen hatten sich alle Mannschaftsangehörigen in einen Riesensack zu begeben und nach selbst ausgerufenen rhythmischen Kommandos von A nach B zu hopsen. „Brücke“ nannte sich ein Spiel, bei dem verlangt wurde, auf einer Turnbank mit Wasser gefüllte Gläser auf einem Tablett über Kopf zum Ziel zu transportieren.

Als technisch am aufwendigsten erwies sich eine „Schaukel“. Hier standen sich jeweils zwei Angehörige eines Teams auf mit rutschigen Plastikfolien bedeckten Strohballen einander gegenüber. Ihre Aufgabe war es, sich gegenseitig einen an einem Kran hängenden Sandsack gegenseitig zuzuschwingen und festzuhalten. Einfacher und erheblich nasser ging es beim „Wasserball“ zu, wo es galt, einen Gummiball per Wasserstrahl aus Spritzrohr über die gegnerische Grenze zu treiben.

Gemeindewehrführer Peter Andresen lobte alle Wettkämpfer für ihren engagierten Einsatz, bevor er die Ergebnisse bekannt gab. Den Sieg trugen die Zimmerer der Firma Delfs davon, gefolgt von der Freiwilligen Klixbüll-Bosbüll und der BKA (Bundes-Kampftrinker-Armee) Dünenweg. Die nachfolgenden Tabellenplätze belegten die Gruppe Karlum sowie die Jugendfeuerwehr Klixbüll-Bosbüll.
 

zur Startseite

von
erstellt am 19.Jul.2016 | 19:57 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen