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Nordfriesland Tageblatt

09. Dezember 2016 | 20:28 Uhr

Feuer in Nordfriesland : Mit Video: Dachstuhlbrand zerstört Doppelhaushälfte in Leck

vom
Aus der Onlineredaktion

Ein Feuer in Nordfriesland hat ein Doppelhaus unbewohnbar gemacht. Die Ursache für den Brand ist noch unklar.

Leck | Ein Feuer im Dachgeschoss eines Doppelhauses in der Lecker Ottostrraße hat in der Nacht für einen stundenlangen Einsatz der Feuerwehr gesorgt. Glücklicherweise konnten sich alle Bewohner des Hauses rechtzeitig ins Freie retten.

Der Notruf ging gegen 2.40 Uhr am Morgen bei der Rettungsleitstelle ein. Die Bewohner der direkt vom Brand betroffenen Haushälfte hatten das Feuer bemerkt und Alarm geschlagen. „Als das erste Einsatzfahrzeug eintraf, qualmte es sehr stark – und wenige Augenblicke später schlugen bereits Flammen aus dem Dach“, berichtet Feuerwehr-Pressesprecher Timo Süssmann die ersten Minuten des Einsatzes. Die drei Bewohner hatten sich bereits in Sicherheit gebracht. Die Bewohnerin der zweiten Wohnung in dem Gebäude konnte durch Nachbarn und die Feuerwehr geweckt und ebenfalls unverletzt gerettet werden.

Aufgrund des ausgedehnten Brandes im Dach ließ der Einsatzleiter umgehend die Freiwilligen Feuerwehren Osterschnatebüll-Klintum und Klixbüll nachalarmieren, die die Löscharbeiten unterstützten. Rund 70 Einsatzkräfte waren nach Angaben der Feuerwehr vor Ort.

Trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr brannten der Dachstuhl und das Obergeschoss der linken Hälfte des Hauses vollständig aus. „Da das Gebäude über eine Brandschutzwand verfügt, konnten wir die andere Haushälfte vor den Flammen retten“, erklärt Pressesprecher Süssmann. Die Feuerwehr musste große Teile des Daches öffnen, um an die Glutnester zu gelangen und diese vollständig abzulöschen.

Nach rund drei Stunden war das Feuer vollständig gelöscht. Das gesamte Haus ist aufgrund des Brandes zumindest vorerst nicht bewohnbar. Die Kriminalpolizei beschlagnahmte die Brandstelle und nahm noch in der Nacht erste Ermittlungen auf. Die Bewohner wurden zunächst bei Nachbarn und Bekannten untergebracht.

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erstellt am 17.Sep.2016 | 09:53 Uhr

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