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Nordfriesland Tageblatt

05. Dezember 2016 | 17:44 Uhr

Letzter Feinschliff für die große Messe

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

An drei Tagen präsentieren sich über 100 Aussteller auf der Niebüll-Messe. Koordinator Andreas Kusserow erwartet 20 001 Besucher

Am Freitag startet nach vier Jahren wieder die Niebüll-Messe. Können Sie als Koordinator der Großveranstaltung in den letzten Tagen schon entspannt die Vorfreude genießen oder sind Sie eher mittendrin im Stress?
Andreas Kusserow (Foto): Das Letztere. Mein Handy klingelt ständig, und immer wieder trudeln Mails ein. Die Aussteller sind jetzt auch in den letzten Vorbereitungen und dem einen oder anderen fallen Details ein, die noch geklärt werden müssen.

Zum Beispiel?
Steht ein Feuerlöscher bereit? Kann man zum Aufbau mit Anhänger vorfahren? Wie viele Hostessen kann ich einplanen? Wie viele Steckdosen liegen bereit? Solche Fragen treten auf.

Ab wann können die Aussteller denn aufbauen? Und wie viele sind es diesmal?
Es sind über 100 Aussteller auf dem gesamten Messegelände mit Auto- und Messezelt, mit der Stadthalle und den beiden Sporthallen. Als der letzte Schüler am Freitag das Schulzentrum verlassen hat, konnten wir bereits die Schlüssel fürs Gebäude übernehmen. Fortan gingen die Arbeiten los. Noch am Wochenende hat das Orga-Team die Markierungen für die einzelnen Stände eingezeichnet. Die Fluchtwege wurden festgelegt, in den Sporthallen die Teppiche verlegt, um die Böden zu schützen. Nun werden die Zelte montiert. Und ab heute können die Marktbeschicker mit ihrem Aufbau anfangen. Bis Donnerstag haben sie dann Zeit, fertig zu werden.

Worauf freuen Sie sich bei der bevorstehenden Messe besonders?
Auf die breite Palette der Angebote. Im Grunde gibt es über das gesamte Areal verteilt alles: vom Quarkbällchen bis zur „Smart-Home“-Lösung. Mir gefällt auch unser Rahmenprogramm mit Moderator Carsten Kock, mit Promi-Talk, Live-Musik und Showeinlagen. Ein Programm, das für gute Stimmung sorgen wird. Ein Highlight sind sicherlich auch wieder die Hubschrauber-Rundflüge, die gebucht werden können.

Also ganz nach dem Motto „Für jeden ist etwas dabei“? Für wen ist denn die Messe gemacht?
Für das ganze Altersspektrum, auch für Familien. Der Vater geht zum Baumarktstand, die Mutter guckt sich eine Modenschau an, und die Kinder werden im Kinderland betreut – ein Angebot, das es auch auf der Messe gibt.

Was ist neu im Vergleich zur Messe vor vier Jahren?
Hauptsponsor ist diesmal die VR-Bank Niebüll. Die Neg ermöglicht von Tondern und Dagebüll aus den Fahrgästen, im Zug Eintrittskarten für die Messe zu erwerben, mit denen sie dann hin und zurück umsonst nach Niebüll fahren können.

Und auch einen Shuttle-Bus gibt es wieder?
Wo die Busse, die kostenlos zur Messe fahren, halten, ist im Internet zu sehen. Auch auf unserem Messe-Flyer finden sich die Routen.

Alles Ideen, um möglichst viele Bürger zur Messe zu locken.
Ja, und darüber hinaus haben wir viel Werbung gemacht – in der Zeitung, bei Facebook. Nun hoffen wir, dass auch genügend Besucher kommen werden.

Wie viele hätten Sie denn gerne?
Wir wollen die 20  000-Marke knacken. So viele hatten wir vor vier Jahren auf der Messe.

Also brauchen Sie 20  001 Besucher.
Das müssen wir, sonst haben wir keine Verbesserung. Und das schaffen wir auch.

Und bis dahin ist noch viel zu tun.
Ja, mit klingendem Handy und vielen Mails.

Mehr Informationen zur Messe – auch über das genaue Programm sowie die Aussteller – finden sich im Internet unter www.niebuell-messe.de.




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erstellt am 14.Okt.2016 | 13:25 Uhr

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