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Nordfriesland Tageblatt

10. Dezember 2016 | 10:05 Uhr

Wiedersehen in Stadum : Klaus Schlie besucht die Kosovo-Truppe

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Landtagspräsident verschafft sich einen Überblick über die Aufklärungsstation, die Ausbildungswerkstatt und die General-Thomsen-Kaserne.

Landtagspräsident Klaus Schlie hielt sein Versprechen: Erst im März dieses Jahres hatte er Soldaten aus Schleswig-Holstein im KFOR-Einsatz im Kosovo besucht. Auf dem Mount Cviljen zeigten ihm damals Angehörige des Zuges „Elektronische Kampfführung 911“ (EloKa 911) aus Stadum die Aufklärungsstation – und luden den Politiker ein, sich später einmal auch ihren Arbeitsplatz in Südtondern anzusehen.

Gestern nun reiste der Landtagspräsident zur General-Thomsen-Kaserne nach Stadum. ,,Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit einigen der Soldatinnen und Soldaten, die ich im Frühjahr kennengelernt habe. Ihre Arbeit vor Ort und ihr Einsatz für den Aufbau demokratischer Strukturen im Kosovo haben mich sehr beeindruckt,“ sagte Schlie vorab, um dann vor Ort den Grund seines Besuches zu konkretisieren. „Ich halte es für wichtig, die Bundeswehr nicht nur im Ausland zu besuchen, sondern sich auch ein Bild ihrer täglichen Arbeit hier im Lande zu machen.“ In der Kaserne traf Schlie zunächst den Kommandeur des Bataillons Elektronische Kampfführung 911, Fregattenkapitän Dr. Kassian Meesenburg, der sich bei dem Kieler Politiker für sein Kommen bedankte. „Ihr Besuch ist ein wichtiges Zeichen für die Soldaten, dass die schleswig-holsteinische Politik sich für uns interessiert“, so Meesenburg.

In Bramstedtlund konnte sich Schlie bei seiner Visite ein Bild von der Aufklärungsstation machen. Dann führte ihn der Weg nach Leck – zur Ausbildungswerkstatt des Bataillons, die ihm ebenfalls ihre Fähigkeiten demonstrierte. Abschließend traf Klaus Schlie auf die EloKa-Soldaten, die er bereits vom Kosovo-Besuch kannte. Bei relativ mildem Wetter lud Schlie in der Kaserne zum Grillen mit Wurst und Steaks ein, um so in entspannter Atmosphäre auch noch einmal über den März-Einsatz zu sprechen.

Insgesamt nahm sich der Landtagspräsident für seinen Besuch in Südtondern viel Zeit. Fünf Stunden blieb er. Schlie: „Denn Schleswig-Holstein ist traditionell eng verbunden mit der Bundeswehr. Das liegt auch an der Hilfestellung der Bundeswehr in Notsituationen.“

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erstellt am 02.Nov.2016 | 10:15 Uhr

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