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Nordfriesland Tageblatt

04. Dezember 2016 | 07:15 Uhr

Kita-Anbau in Stadum beschlossen

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Erweiterung um 108 Quadratmeter / Unsicherheit über Windeignungsflächen

Das vollbesetzte Feuerwehrgerätehaus bei der 12. Sitzung der Stadumer Gemeindevertretung veranlasste Bürgermeister Werner Klingebiel, laut darüber nachzudenken, ob bei gleichbleibendem Interesse der Bürger künftig größere Räumlichkeiten gefunden werden müssten.

Bei der Bürgerfragestunde wurde auf die Anfrage, warum von der Gemeinde im vorliegenden Flächennutzungsplan keine Einschränkung der Windeignungsflächen eingebracht worden war, vom Bürgermeister erläutert, dass nur das Land in der Regionalplanung über die Ausweisung von Windeignungsflächen entscheide, und die Gemeinde keinen Einfluss auf diese Beschlussfassung habe. Klingebiel sagte weiter, es gebe keine neuen Information zum Termin über den Anschluss Stadums an das schnelle Internet von der Breitbandnetzgesellschaft. Ein Bürger kündigte an, dem Bürgermeister einen Fragenkatalog mit Bezug auf den Windkraftkraftausbau mit Hinweis auf einen gewonnenen Prozess gegen die Windbetreibergesellschaft zur Info zu überreichen.

Beim Bericht der Ausschussvorsitzenden wurde darauf verwiesen, dass der Bauausschuss zwar getagt habe, jedoch die noch folgenden Tagesordnungspunkte zum Kindergartenanbau sowie zur Änderung des Bebauungsplanes Nr. 9 diese Themen erschöpfend behandeln würden.

Der Bürgermeister informierte über seine Aktivitäten nach der letzen Gemeindevertreter-Sitzung. Zum Kindergartenanbau erläuterte die beauftragte Planerin ausgiebig den derzeit vorliegenden Plan mit drei Varianten, wovon die Variante drei von der Vertretung favorisiert, und mit acht Ja-Stimmen gegen eine Nein-Stimme beschlossen wurde. Demnach umfasst der Anbau insgesamt 108 Quadratmeter, und der Bauantrag wird nach Vorlage von noch einzuholenden Angeboten umgehend gestellt.

Von der Vertretung einstimmig befürwortet wurde auch der Bau einer Betriebsleiterwohnung der Firma AFH im Gewerbegebiet. Der derzeit vorliegende Bauantrag dazu wurde jedoch einstimmig abgelehnt. Er muss, mit Änderungen, neu gestellt werden.

Die Anschaffung eines neuen Bauhoffahrzeugs wurde ebenfalls einstimmig von der Vertretung beschlossen. Dazu sind maximal 45  000 Euro für einen Kommunaltraktor bewilligt worden. Einer Arbeitsgruppe wird die Ermächtigung erteilt, den bewilligten Kommunalschlepper anzuschaffen.

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erstellt am 04.Mai.2016 | 10:54 Uhr

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