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Nordfriesland Tageblatt

04. Dezember 2016 | 17:24 Uhr

Jugendlicher beantragt Skaterbahn

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Gemeindervertreter diskutieren das Für und Wider einer Anlage am Volleyballplatz – und verweisen das Thema an den Sportausschuss

Das Interesse von mehr, vor allem jüngeren Menschen an der Kommunalpolitik ist in den meisten Gemeinden ein Wunsch, der nicht in Erfüllung geht. Anders in Süderlügum. Dort hat ein Jugendlicher sein Interesse an der Gestaltung seines Ortes gezeigt und während der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter einen Antrag auf Errichtung einer Skaterbahn im Bereich des Volleyballplatzes gestellt.

Wie die stellvertretende Vorsitzende des Sozial- und Sportausschusses, Marion Kuhn berichtete, ist in dem Bereich aber kein freier Raum für eine solche Anlage vorhanden. Zudem würde eine Skaterbahn zu einer hohen Lärmbelästigung für die Anwohner führen. Weiterhin wurde angemerkt, dass solch eine Anlage hohe Unterhaltungskosten verursachen würde. Die Kosten für die Errichtung einer Skaterbahn werden auf etwa 25  000 Euro geschätzt. In der Vertretung wurde das Für und Wider der Einrichtung eingehend erörtert und danach beschlossen, den Antrag zur weiteren Beratung in den Sozial- und Sportausschuss zurück zu verwiesen.

Geleitet wurde die 19. Sitzung der Gemeindevertretung Süderlügum vom ersten stellvertretenden Bürgermeisters Dieter Lorenzen. Während der Sitzung wurde der Ausbau des Bäckerweges als dringend erforderlich angesehen. Für dieses Vorhaben wurden 80  000 Euro im Haushalt 2017 eingestellt. Zuvor sind noch die Anlieger zu beteiligen. Auf Antrag des örtlichen Handels- und Gewerbevereins (HGV) soll ebenfalls im nächsten Jahr der Platz rechts neben der Eingangstür zur Mehrzweckhalle befestigt werden, damit dieser bei widriger Witterung besser genutzt werden kann, Kosten: rund 7000 Euro.

Wie der Vorsitzende des Umwelt- und Wegeausschusses Bendix Volquardsen berichtete, ist an der Straße Zur Heide eine neue Rohrleitung verlegt worden. Die abschließenden Bankettenarbeiten sollen im kommenden Frühjahr stattfinden. Auf Anregung des Ausschusses soll der seinerzeit in Eigenleistung des Reitvereins gebaute zu hohe Durchlass der Überfahrt zur Reithalle am Süderengweg auf Kosten der Gemeinde tiefer gelegt werden, da sich dort ein Rückstau bildet. Im Gegenzug müsste der Verein am südlichen Ende des Reitplatzes zum Bau eines Regenrückhaltebeckens eine Fläche zur Verfügung stellen oder der Gemeinde die Kosten erstatten.

Mehrheitlich wurde der Aufstellungsbeschluss den Bebauungsplan Nr. 25 betreffend das Gebiet westlich der B  5, nördlich der Bahnhofstraße, östlich der Sandfenne und südlich des Zentralmarktes gefasst.

Einstimmig beschloss die Vertretung eine Mustersatzung des Landes für das Sondervermögen der Gemeinde für die Kameradschaftspflege der Freiwilligen Feuerwehr. Das bedeutet, dass für die Kameradschaftskasse der Wehr Süderlügum künftig nicht nur ein Einnahme- und Ausgabenplan, sondern auch die Abrechnung der Gemeindevertretung vorzulegen ist. Die Hundesteuersatzung musste angepasst werden, da wegen eines Urteils des Schleswig-Holsteinischen Verwaltungsgerichtes erhöhte Steuersätzen alleine für eine Rassezugehörigkeit als Gefahrenhunde nicht zulässig sind. Danach kann die Haltung gefährlicher Hunde weiterhin gesondert besteuert werden. Aber diese werden künftig von der Ordnungsbehörde eingestuft, wenn sie als gefährliche Hunde auffällig geworden sind.

In der Einwohnerfragestunde wurde auf die an verschiedenen Standorten defekte Straßenbeleuchtung hingewiesen. Laut Dieter Lorenzen wird eine Kontrolle in Auftrag gegeben. Unter Hinweis auf die Hundesteuer regte ein Bürger an, ebenfalls eine Pferdesteuer zu erheben. Der erste stellvertretende Bürgermeister teile mit, dass die Anregung in der nächsten Sitzung des Finanzausschusses erörtert wird. 

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erstellt am 22.Nov.2016 | 16:01 Uhr

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