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Nordfriesland Tageblatt

28. August 2016 | 10:37 Uhr

Nachnutzung in Bramstedtlund : Holzbetrieb interessiert sich für Bundeswehr-Gelände

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die Bundeswehr wird zum 30. September 2016 die Nutzung des Sanitätsmaterial-Depots aufgeben.

Zu den wichtigsten Themen der Sitzung der Gemeindevertretung Bramstedtlund zählte die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 8. Bürgermeisterin Rosemarie Lorenzen stellte die aktuelle Situation des betroffenen Areals vor: Die Bundeswehr wird zum 30. September 2016 die Nutzung des Sanitätsmaterial-Depots aufgeben, das danach zum Außenbereich der Gemeinde zählen und somit zur zivilen Nachnutzung zur Verfügung stehen wird. Das 17,43 Hektar große Plangebiet erstreckt sich über die gesamte eingezäunte Liegenschaft. Das Gelände ist durch die vorhandenen Gebäude (Büro- und Unterbringungsgebäude sowie Lagerhallen) vorgeprägt. Eine Untersuchung etwaiger Altlasten steht noch aus. Für das Gebiet interessiert sich ein holzverabeitender Gewerbebetrieb, dessen Konzept die Gemeinde Bramstedtlund vollauf unterstütze, sagte die Bürgermeisterin. Um die Erschließungskosten auf die Anlieger des geplanten Baugebietes umlegen zu können, wurde eine Satzung einstimmig beschlossen.

Außerdem wurde bekanntgegeben, dass bezüglich der Wege, die für Windmühlentransporte benutzt wurden, eine Wegeschau stattgefunden habe. Festgestellte Schäden würden auf Kosten der Windenergiegesellschaft repariert. Es sollen noch weitere Windstromaggregate für die Gemeinde Karlum über die Osterstraße angeliefert werden. Mit Schäden sei nicht rechnen.

Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik würde pro Lampe 750 Euro zuzüglich 50 Euro für ein Steuergerät kosten. Da aber bei einer nur 25-prozentigen Förderung die Gesamtkosten zu hoch ausfallen würden, zumal nur mit einer Ersparnis in Höhe eines Viertels der Stromkosten zu rechnen sei, nimmt die Gemeinde von einer Umrüstung Abstand. Angeregt wurde aber, die Lampen nach und nach technisch zu optimieren.

Wie es weiterhin hieß, habe ein Privatmann im östlichen Bereich des Gemeindegebietes auf eigene Kosten die Knicks an den Straßenrändern geschnitten und einen Weg repariert.

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erstellt am 19.Mär.2016 | 06:45 Uhr

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