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Nordfriesland Tageblatt

06. Dezember 2016 | 09:15 Uhr

Hauptausschuss tagte: Feuerwehrkassen und Hundesteuer im Fokus

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Der Hauptausschuss hat die Satzung für Sondervermögen der Stadt Niebüll für die Kameradschaftspflege der Freiwilligen Feuerwehr Niebüll-Deezbüll als auch Langstoft beschlossen. Die von der Verwaltung vorgeschlagenen Beträge sind mit dem Amtswehrführer Oliver Jacobsen sowie mit den Wehrführern Uwe Mussack und Uwe Hansen abgestimmt worden. Sie werden von allen als ausreichend und angemessen angesehen. Hintergrund: In der Freiwilligen Feuerwehr besteht zur Pflege der Kameradschaft eine Kameradschaftskasse, die von der Kassenführung entsprechend der Beschlüsse der Mitgliederversammlung im Rahmen der Einnahme- und Ausgabeplanung geführt wird. Die Einnahmen der Kameradschaftskasse bestehen aus Zuwendungen der Gemeinde sowie Spenden, Schenkungen oder ähnlichen Zuwendungen, Beiträgen sowie aus Erlösen von Veranstaltungen der Freiwilligen Feuerwehr. Über die Annahme einer Zuwendung entscheidet bis zu einer Wertgrenze von 5000 Euro der Wehrvorstand. Dieser kann die Entscheidung bis zu einem von ihm zu bestimmenden Betrag auf die Wehrführung übertragen.

Beim Thema Hundesteuer gab es einen mehrheitlichen Beschluss. Hintergrund: Im letzten Jahr stand die Hundesteuer erstmalig auf dem Prüfstand. Denn sämtliche kommunalen Hundesteuersatzungen, die auf das Gefahrenhundegesetz Bezug nahmen, das zum Jahresende 2015 außer Kraft trat, wurden verändert. Neu ist nun, dass für Hunde, die auffällig geworden sind, ab 2016 die siebenfache Steuergebühr zu entrichten ist. Dieser Passus wird angeführt. Als gefährlich gelten nun nur diejenigen Hunde, die beißen – egal, um welche Rasse es sich handelt. Das heißt, dass auch Dackelhalter ihren Waldi im Zaum halten müssen. In Niebüll sind rund 500 Hunde gemeldet.

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erstellt am 10.Nov.2016 | 15:13 Uhr

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