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Nordfriesland Tageblatt

22. Dezember 2014 | 03:44 Uhr

Husum: Leben für Pole Poppenspäler : Gisela Sobeczko und Gisela Terheggen bekommen den Momsen-Preis

vom

Nordfriesland | Die Husumerinnen Gisela Sobeczko und Gisela Terheggen sind Trägerinnen des Hans-Momsen-Preises 2011. Das beschloss der Hauptausschuss des Kreises Nordfriesland auf Empfehlung des Ausschusses für Kultur, Schule und Sport. Gisela Sobeczko und Gisela Terheggen erhalten den Ehrenpreis des Kreises für Ihre Verdienste für das internationale Figurentheaterfestival "Pole Poppenspäler Tage" sowie das Pole Poppenspäler Museum.

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"Gisela Sobeczko und Gisela Terheggen haben sich über Jahrzehnte hinweg in vielfältiger Weise für das kulturelle Leben der Stadt Husum und des Kreises eingesetzt", heißt es in einer Mitteilung. Die Initiierung des internationalen Figurentheaterfestivals "Pole Poppenspäler Tage" beweise jedes Jahr aufs neue, dass Figurentheater nicht nur ein hochkarätiges Kindervergnügen sein kann, sondern ebenso kulturell anspruchsvolle Unterhaltung für Erwachsene. Von Anfang an war es Gisela Sobeczko und Gisela Terheggen ein Anliegen, eng mit den Schulen und Kindergärten der Region zusammenzuarbeiten. Zum Programm gehören neben Adaptionen klassischer Schullektüre oder Stücke zum Themenkreis "Drittes Reich" ebenso Stücke zu Elementarerfahrungen der jüngsten Zuschauer. Um die im Festival gewonnenen Eindrücke zu vertiefen, gründete der Förderkreis Pole Poppenspäler das Poppenspäler-Museum. Dieses ebenfalls ehrenamtlich betriebene Haus widmet sich zum einen der Darstellung der Figurentheatergeschichte und der Darstellung des internationalen Figurentheaters. Nach mehr als 20 Jahren Vorstandsarbeit übergaben die beiden Festival- und Museumsgründerinnen Sobeczko und Terheggen die Verantwortung in jüngere Hände.

Der Festakt zur Preisverleihung wird am Sonntag, 23. Oktober, im Schloss vor Husum stattfinden. Der seit 1986 jährlich verliehene Kulturpreis des Kreises Nordfriesland ist nach Hans Momsen (1735-1811) aus Fahretoft benannt, der als Landmesser und Bauer sein Leben lang autodidaktisch als Mathematiker, Astronom und Instrumentenbauer tätig war.

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erstellt am 13.Jul.2011 | 11:23 Uhr

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