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Nordfriesland Tageblatt

05. Dezember 2016 | 13:30 Uhr

Gewoba investiert Millionen

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Wohnungsbaugenossenschaft modernisiert ihre Häuser in der Mühlenstraße – und baut 25 Wohnungen für Behinderte

Die Hauslandschaft im Westabschnitt der Mühlenstraße zwischen Kinderspielplatz und Jugendherberge hat ein neues Gesicht bekommen. Die Gewoba Nord, Baugenossenschaft eG, hat ihren dortigen Mietwohnungsbestand umfassend modernisiert.

Paradestück unter den jetzt „wie neu“ aussehenden Wohnblocks ist das Hochhaus am Ende der Mühlenstraße, seines Zeichens das nach dem Klinikum zweithöchste Gebäude Niebülls. Ihm ist im Zuge der Modernisierung noch eine Penthousewohnung aufs Dach gesetzt worden, 128 Quadratmeter groß und mit einer Dachterrasse, von der aus sich ein Blick auf die Stadt und weit in die westliche Marsch und bei klarem Wetter bis zur Nordseeküste ergibt. „Die Penthouse-Wohnung ist noch zu vergeben“, teilte Gewoba-Pressesprecherin Christina Schröder mit.

In die Modernisierung der Wohnungen Mühlenstraße Nummer 55/57 – Bestandsgebäude aus dem Baujahr 1970 – investierte die Gewoba 1,6 Millionen Euro. Im fünfgeschossigen Hochhaus sind 13 Wohnungen untergebracht. Außer dem Penthouse wurden im Erdgeschoss zwei zusätzliche Wohnungen geschaffen. Die Modernisierung umfasst die Erneuerung der Bäder, Küchen sowie der Balkone und die Wärmedämmung, zudem Verbesserungen an Steigesträngen, Fenstern und Aufzug.

Für die Dauer der Bauarbeiten sind die Mieter in Ausweichwohnungen untergebracht worden. Nach einer Informationsveranstaltung und in Einzelgesprächen mit den Mietern wurden individuelle Lösungen gefunden, heißt es von der Gewoba, die ihren Genossenschaftsmitgliedern auch Hilfen beim Aus- und Wiedereinzug zugesagt hat. Die modernisierten Wohnungen können voraussichtlich Ende November wieder bezogen werden.

Im Schreberweg – einem Teilabschnitt aus dem westlichen Kleingartengelände – ist noch ein Neubau errichtet worden. Dabei handelt es sich um ein Projekt für Menschen mit Behinderungen, die von den Mürwiker Werkstätten ambulant betreut werden und ein eigenes Wohnumfeld erhalten. Errichtet wurden in vier ebenerdigen Gebäuden 25 kleine Appartements, je 45 Quadratmeter groß mit Einbauküche und Terrasse, sowie einer Gewerbeeinheit. Investiert wurden in dieses Projekt 2,8 Millionen Euro. Die Gewoba wendet für dieses Projekt das so genannte Flat-Modell an, das seinen Bewohnern Mietsicherheit für drei Jahre gewährt und auch grundsicherungsfähig ist.

Die Mühlenstraße, eine der wenigen Straßen der Stadt Niebüll mit Mehrfamilienhausbebauung, habe durch die bereits abgeschlossenen und die aktuellen Projekte nicht nur an Gesicht gewonnen. Hier sei auch modernisierter und bezahlbarer Wohnraum zukunftssicher erhalten und geschaffen worden, teilt die Schleswiger Zentrale der Gewoba Nord mit.  

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