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Nordfriesland Tageblatt

28. September 2016 | 12:14 Uhr

Sitzung der Gemeindevertretung : Förderzulage für Elektromobilität

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Knapp 17000 Euro erhält Klixbüll zur Errichtung von sechs neuen Ladestationen – und es gibt weitere Neuigkeiten.

In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung Klixbüll legte der Flüchtlingsbeauftragte Sieghard Rathke einen Bericht über die aktuelle Situation der von ihm betreuten Gruppe vor. Nachdem eine fünfköpfige Familie und zwei Einzelpersonen verzogen seien, betreue er aktuell noch ein Ehepaar und acht Einzelpersonen. Fünf Flüchtlinge seien anerkannt, vier befänden sich im Asylverfahren, und für einen sei ein einjähriges Visum ausgestellt worden.

Finanzausschussvorsitzender Dirk Friedrichsen gab bekannt, dass der Vertrag über die Verwaltung der Seniorenanlage gekündigt worden sei. Die darin geregelten Aufgaben übernehme zukünftig das Amt Südtondern. Was die Finanzen der Gemeinde Klixbüll betreffe, seien nach jetzigem Stand für das Jahr 2016 „keine bösen Überraschungen“ zu befürchten.

Rolf Friedrichsen, Vorsitzender des Bildungs-, Kultur- und Sportausschusses, teilte mit, dass das örtliche Schwimmbad 8150 Badegäste verzeichnete: 500 Personen mehr als im Vorjahr.

Wie verlautete, werden zur Zeit durch ein beauftragtes Ingenieurbüro die Kosten für eine Komplettsanierung des Schwimmbades ermittelt. Das Land habe in veröffentlichten Richtlinien Fördermittel von bis zu 50 Prozent, maximal aber 250  000 Euro, in Aussicht gestellt.

Für den Bau-, Energie-, Wege und Umweltausschuss berichtete Sven Gehlsen, die Straßenunterhaltung sei weitgehend durchgeführt worden. Die schlimmsten Schadstellen seien saniert worden, insbesondere die Bordsteinschäden in der Neuen Straße und der Schulstraße sowie die defekte Rohrleitung vom Broder-Christiansen-Weg zur Bundesstraße 199.

Bürgermeister Werner Schweizer teilte mit, dass ab 2017 im gesamten Kreisgebiet eine neue Verordnung über Grünabfallplätze gelte. Es sei zu klären, ob der bisherige Buschplatz dann weiter betrieben werden dürfe.

Der Hebesatz der Kreisumlage belaufe sich aktuell auf 39 Prozent und sei somit der höchste im Land.

Ebenfalls sei eine Förderzusage für sechs Ladestationen für Elektrofahrzeuge eingegangen. Die Fördermittel seien mit insgesamt 16  948 Euro veranschlagt, das seien 75 Prozent der Gesamtkosten. Hauke Harder ergänzte, dass es aufgrund geänderter Richtlinien erforderlich gewesen sei, für die Installation der geplanten Stationen ein neues Konzept zu entwerfen. Es sei jetzt nicht mehr möglich, Schuko-Steckdosen zu installieren, weshalb die am „Pulverturm“ geplante Station nicht mehr zu realisieren sei. Als Alternative seien zwei 22 kW-Anschlüsse im Bereich des örtlichen Bäckerladens vorgesehen. Auch die Pläne für die übrigen Ladestationen bedürften einer Änderung.

Ein Bauantrag des Windparks Braderup für ein Stromaggregat, das auf Klixbüller Gebiet stehen solle, sei ebenfalls eingegangen. Auch für eine zusätzliche Windmühle der 2. Klixbüller Windkraftgesellschaft liege ein Bauantrag vor. Mit dem Betreiber der Mühle sei ein städtebaulicher Vertrag abzuschließen.

Da die Freiwillige Feuerwehr Klixbüll/Bosbüll ein neues Löschfahrzeug erhalten soll, die Ergebnisse der damit verbundenen Ausschreibungen aber schon vor Beginn der nächsten Gemeindevertreterversammlung vorliegen müssen, wurde einstimmig beschlossen, Bürgermeister Schweizer, Finanzausschussvorsitzender Friedrichsen, Gemeindewehrführer Peter Andresen und die Vertreter der Gemeinde Bosbüll zu ermächtigen, den wirtschaftlichsten Bietern die Aufträge zu erteilen.

Der Termin für das Klixbüller Dorf- und Erntefest 2016, das in der Turnhalle der Gemeinde stattfinden wird, wurde auf den 8. Oktober festgesetzt.

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