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Klinikum Niebüll : Förderverein unterstützt Bau einer neuen Cafeteria

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Rund 160000 Euro soll der Ausbau kosten.

Aller guten Dinge sind drei. Nach den Paradestücken Außenfahrstuhl und Bewegungsbad beteiligt sich der Förderverein Kreiskrankenhaus Niebüll jetzt an der Vergrößerung der Cafeteria. Diese Zielsetzung ergab sich aus der Notwendigkeit, einen Ersatz für die auf den Stationen weggefallenen Besuchszimmer zu schaffen. Diese Räume sind den Patientenzimmern zugeschlagen worden.

Die Cafeteria wird von 50 auf 100 Quadratmeter vergrößert und kann von Patienten, Angehörigen und dem Krankenhauspersonal genutzt werden. Die Kosten für den bereits begonnen Ausbau belaufen sich auf 160  000 Euro, teilte Fördervereinsvorsitzender Karl-Heinz Schmidt mit.

Nach seinen Worten sieht sich der Verein finanziell in der Lage, zur Finanzierung dieses Vorhabens maßgeblich beizutragen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis in den Spätsommer hinein andauern. In einer Sitzung von Vorstand und Beirat des Vereins sei es wieder einmal um die Zukunft der Krankenhausversorgung in Nordfriesland gegangen. Wie bereits der Kreistag favorisiere auch der Förderverein die Zwei-Standorte-Lösung. Darüber hinausgehende Forderungen lehne der Verein ab, weil sie die Weiterentwicklung blockieren würden. Doch zunächst gelte es, den Ausgang des Bürgerbegehrens am 7. Mai abzuwarten.

Ralf Wauer (Technischer Leiter des Klinikums) erläuterte das Bauvorhaben.
Ralf Wauer (Technischer Leiter des Klinikums) erläuterte das Bauvorhaben. Foto: Wrege
 

Aus dem Klinikum Niebüll wurde mitgeteilt, dass die Chirurgie wieder personell optimal besetzt sei. Außerdem stünde hier und da eine Aufrüstung von Einrichtungen an, die teilweise nur noch den Charme der 70er-Jahre vorzuweisen hätten. Schmidt: „Was an Einrichtungen und Organisation zu verbessern ist, das ist Sache des Krankenhausträgers. Was wir angeschoben und realisiert haben, daran waren wir und die Bevölkerung beteiligt.“ Und dazu zählt jetzt die in Arbeit befindliche Cafeteria.

Zur Vergrößerung und Sanierung wird ein leerer Raum neben der bestehenden Cafeteria hinzugenommen, vom alten Raum ein Teil an die Physiotherapie abgegeben und der Servicebereich verlagert. „Spenden aus der Bevölkerung sind weiterhin willkommen“, heißt es von Vereinsschatzmeister Werner Laabs.“ Durch Beiträge und Spenden stehe die Bevölkerung auch hinter diesem Vorhaben, betonte Vorsitzender Schmidt.

 „Auch hier komme die enge Verbundenheit der Bevölkerung mit ihrem Krankenhaus zum Ausdruck“, erklärte der Ärztliche Direktor Dr. Hans-Ralph Burow. Er sieht in dem jüngsten anerkennenswerten Engagement des Fördervereins ein Signal dafür, sich weiterhin für das Klinikum einzusetzen.

Für viele hilfreiche Ideen, engagiertes Zupacken und cleveres Know-how steht ein Name: Ralf Wauer. Dem Technischen Leiter des Klinikums Niebüll ist zu verdanken, dass vieles im Hause möglich war und zustande kam.

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erstellt am 19.Apr.2017 | 11:41 Uhr

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