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Nordfriesland Tageblatt

29. Juni 2016 | 09:25 Uhr

sh:z-Wettbewerb : Ein Mann mit vielen Talenten

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Stephan Sönnichsen aus Leck ist nicht nur sportlich, sondern auch künstlerisch aktiv

Er ist einer von zehn männlichen Kandidaten beim diesjährigen Wettbewerb „Schleswig-Holstein Top Model“: Stephan Sönnichsen aus Leck. Der 53 Jahre alte gebürtige Husumer wuchs in Tönning auf und lebt seit 1992 in Leck. Er ist Berufssoldat mit dem Dienstgrad Stabsfeldwebel, hat als Feuerwerker mit Munition zu tun und gehört zur Flarak 26 in Husum.

Sönnichsen hat sich spontan entschlossen, bei dem Wettbewerb mitzumachen. „Animiert haben mich meine Töchter – 15 und 19 Jahre alt – und auch Freunde“, gibt er lachend zu. Tipps, wie er den Wettbewerb angehen kann, hat er sich von einer der Vorjahreskandidatinnen für Südtondern geholt. Und: Er hat es nicht bereut. Schon der Auftakt-Fototermin in Büdelsdorf war für ihn ein Erlebnis: „Es war interessant. Und ich habe vor Ort sogar einige ehemalige Bundeswehrkollegen getroffen.“

Stephan Sönnichsen ist durchtrainiert, seine Freizeit widmet er seiner Familie und zu großen Teilen dem Sport. „Montags gehe ich schwimmen, dienstags und donnerstags ins Fitness-Studio, mittwochs spiele ich Fußball, und zwischendurch steht Laufen auf dem Programm“, erzählt er. Fußballtechnisch gehört seine ganze Leidenschaft dem HSV. „Und das seit meinem fünften Lebensjahr“, berichtet er schmunzelnd. „Seinem“ Club hat er ein Tattoo auf einem der Oberarme gewidmet. Doch damit erschöpfen sich seine Interessen keineswegs. Auch wenn Stephan Sönnichsen zum ersten Mal bei „Schleswig-Holstein Top Model“ teilnimmt, Kamera-Erfahrung hat er schon vorzuweisen. Er war Komparse in Filmen. Mitgewirkt hat er bei Dreharbeiten in Enge-Sande zur deutsch-dänischen Produktion „Unter dem Sand“ (Filmproduzent Malte Grunert). Erzählt wird über die lebensgefährliche Arbeit deutscher Kriegsgefangener in Dänemark nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Stephan Sönnichsen ist einer von ihnen, aber „nur“ im großen Treck zu sehen. Für seine Rolle wurde er auf „alt geschminkt“. In dem Streifen „Erlösung“, gedreht nach einem Buch von Jussi Adler-Olsen, spielt er einen verdeckten Ermittler, der während einer Szene auf dem Husumer Bahnhof zu sehen ist. Gerne möchte Stephan Sönnichsen dieses Hobby weiter ausbauen. „Ich hätte Lust, davon noch mehr zu machen“, gesteht er und fügt lachend hinzu: „Man kann süchtig danach werden.“

Der 53-Jährige hat sich auch schon als Liedtexter versucht – und das sehr erfolgreich. Bei einem Wettbewerb belegte er mit seinem „Mein Nordfriesland“ den dritten Platz. Vertont von Jörgen Ehlers war der Song seinerzeit bei den Husumer Hafentagen zu hören. „In meiner Schublade habe ich noch mehr Texte, aber mir fehlen noch die Verbindungen, um sie zu veröffentlichen.“

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erstellt am 30.Mär.2016 | 18:42 Uhr

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