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Nordfriesland Tageblatt

03. Dezember 2016 | 16:45 Uhr

Ehrenamt ist erneut stark gefordert

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Der „Förderverein Friesischer Wohnpark“ plant weitere Anschaffungen sowie Aktivitäten für die Bewohner der Anlage

Zehn Jahre sind um. Für den „Förderverein Friesischer Wohnpark“ waren es zehn lebhafte und erfolgreiche Jahre, stellte Vereinsvorsitzende Hanna Cordsen in der Jahreshauptversammlung fest. Daran hatte auch die Gründungsvorsitzende Henny Voss großen Anteil. Hanna Cordsen, seit zwei Jahren im Amt als 1. Vorsitzende, begrüßte sie zur Versammlung mit einem herzlichen Dank und wandte sich dem vergangenen Jahr zu, in dem das Ehrenamt wieder stark gefordert war, das aber eine erfreuliche Bilanz vorzuweisen hatte.

Verein und Seniorenwohnanlage stellten sich an einem „Tag der offenen Tür“ vor. Am verkaufsoffenen Sonntag des HGV beteiligte sich der Förderverein mit einem eigenen Stand. Einen guten Verlauf hatte das alljährliche Sommerfest, für das die „Spendensammler“ Geschenke einwarben. Zehn Mal wurde im Wohnpark Lotto gespielt. Insgesamt kamen die Aktivitäten des Fördervereins bei den Bewohnern des Hauses gut an. „Neue Ideen für unser Unterhaltungsangebot sind uns jederzeit willkommen“, erklärte Hanna Cordsen.

Sie wies auf eine Reihe von Anschaffungen hin, die die Bewohner erfreuen und ihnen zugute kommen. Darunter die Multifunktionsbank und als besondere Attraktion und Augenweide das Aquarium. Dazu gehört auch die Markise, die Schatten spendet. Es seien weitere Anschaffungen geplant, kündigte Hanna Cordsen an.

Vereinsschatzmeister Walther Flach erstattete der Versammlung den Kassenbericht, der gleichzeitig das Bild eines gut geführten Vereins widerspiegelte. Spenden und Mitgliedsbeiträge drückten sich auf der Einnahmenseite mit 10  000 Euro aus. Als erfreulich bezeichnete Flach, dass Mitglieder mehr als nur ihren Beitrag zahlten. „Und so traurig es auch sein mag, freuen wir uns über Spenden aus Anlass von Trauerfällen, auch wenn es uns lieber wäre, die Personen würden noch länger unter uns weilen.“ Aus den Einnahmen wurden Ausgaben von 7500 Euro möglich.

Lobende Worte fand Einrichtungsleiter Bernd Böge für das ehrenamtliche Engagement. Die Niebüller Einrichtung sei personell ausreichend besetzt. Womit er auf die Probleme des Seniorenwohnheims Steinmannstraße in Westerland anspielte, das wegen Personalmangels vor der Schließung steht. Lob galt auch dem Personal und seiner anstrengenden Arbeit. „Das Klima in unserem Haus ist okay und die Atmosphäre gut. Es stimmt einfach alles bei uns“, fasste Böge zusammen und sieht in der Zusammenarbeit mit dem Förderverein ein lebendiges Miteinander.

Vorsitzende Hanna Cordsen, ihre Stellvertreterin Inge Peters, Schatzmeister Walther Flach und Schriftführerin Maria Starost wurden wiedergewählt.

Am Standort der kleinen Gedenkstätte für die verstorbenen Bewohner wurde Kritik geübt. Das Gedenken an die Verstorbenen verdiene einen würdigeren Platz, hieß es.

Sieghard Schmanteck berichtete, dass sich die Bürgerinitiative Klinikum weiterhin für den Fortbestand der stationären Notfallversorgung und den Erhalt des Krankenhauses als Haus der Grund- und Regelversorgung einsetzen werde. „Die Kuh ist noch nicht vom Eis“, warnte er vor allzu überzogenem Optimismus.

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erstellt am 31.Mai.2016 | 10:23 Uhr

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