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Nordfriesland Tageblatt

08. Dezember 2016 | 23:06 Uhr

Tag der offenen Tür : Bundeswehralltag zum Kennenlernen

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Das Bataillon Elektronische Kampfführung 911 bot bei einem Tag der offenen Tür in der General-Thomsen-Kaserne reichlich Programm.

Mit Regenzeug und Regenschirm war man gut gerüstet am „Tag der offenen Tür“ bei der Bundeswehr. Ungezählten Zivilisten machte das widrige Wetter nichts aus. Sie waren der Einladung des Bataillons Elektronische Kampfführung 911 gefolgt und schauten sich auf dem Gelände der General-Thomsen-Kaserne um.

Zu heiß war es bei der gleichen Aktion im vorigen Jahr, jetzt machten die Wolken dicht und hatten immer wieder Nieselregen im Gepäck. Nur ab und zu blieb es trocken wie am Vormittag. Schon vor Einlass hatten Neugierige auf das Öffnen des Kasernentors gewartet. Neben Angehörigen der gut 850 Soldaten und 150 zivilen Beschäftigten des Verbandes kamen etliche Bürger und viele Ehemalige, um das Arbeitsfeld der Uniformierten kennenzulernen.

„Wir wollen uns präsentieren, wollen der Öffentlichkeit wie auch den Familien der Soldaten Gelegenheit geben, einen Eindruck über den Bundeswehralltag zu erhalten“, sagte der Kommandeur, Fregattenkapitän Dr. Kassian Meesenburg. Seine Begrüßung nahm er zum Anlass, den Erlös vom Oktoberfest 2015 zu übergeben: 500 Euro für die Aktion Sorgenkinder des Bundeswehrsozialwerkes und 450 Euro an das Soldatenhilfswerk.

Besonders zu Anfang war der Ansturm groß. Einen Blick hinter die Kulissen der „911-er“ ließen sich auch der stellvertretende Landrat Jörg F. von Sobbe sowie die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden nicht entgehen. Mit ihrem Kommen zeigten sie Interesse und Verbundenheit zugleich. Lecks Bürgermeister Andreas Deidert lobte: „Das ist eine gute Sache, um in Kontakt mit den Einheimischen zu kommen.“

Nach dem gut besuchten Feldgottesdienst sorgten Ausstellungen und Informationen für „Aufklärung“ über das Aufgabengebiet des Bataillons. Die Soldaten waren mit Herzblut bei der Sache, erklärten dies und das und kamen mit den Besuchern ins Gespräch. Eine große Resonanz erfuhr das Karriere-Mobil der Bundeswehr, Warteschlangen bildeten sich bei der Haltestelle für die geschützten Fahrzeuge „Eagle“ und „Dingo“: Viele ließen sich mit ihnen über Stock und Stein kutschieren. Waffenshow und Schießübung wurden bestaunt, man konnte sich über die Einsätze der Bundeswehr Klarheit verschaffen, die persönliche Ausrüstung eines Soldaten vom Dienstanzug bis zum Tarnanzug begutachten und vieles mehr. In einem anderen Zelt stellte sich auch die bundeswehreigene Ausbildungswerkstatt den Fragen und klärte über den Beruf des Elektronikers für Geräte und Systeme auf.

„Wir sind zufrieden mit dem Besuch bei dem durchwachsenem Wetter“, zog Meesenburg eine positive Bilanz.

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erstellt am 18.Jul.2016 | 12:30 Uhr

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