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Nordfriesland Tageblatt

09. Dezember 2016 | 14:40 Uhr

Bürger können über Pläne zum Stedesander Wärmenetz entscheiden

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Seit Frühjahr diesen Jahres wurden die Möglichkeiten zur Nahwärmeversorgung in Stedesand untersucht.
In der letzten Woche stellten die Berater von „Treurat und Partner“ im Rahmen des Quartierskonzeptes vor, wie und zu welchen Konditionen in Stedesand ein Wärmenetz umgesetzt werden kann. Die Berater gaben grünes Licht: „In Stedesand kann ein wirtschaftlich tragfähiges Wärmenetz aufgebaut werden, das dem Endkunden unterm Strich nicht mehr kostet als bisher.“ Die Wärme wird zu 100 Prozent regenerativ vor Ort hergestellt und kann in einem Großteil Stedesands zur Verfügung gestellt werden. Alle Informationen, insbesondere ein Wärmekostenvergleichsrechner, stehen auf der Info-Homepage www.mitmachwärme.de zur Verfügung.

In der letzten Veranstaltung zum Thema teilte „Treurat und Partner“ mit, dass die Kosten für die Wärme aus dem Wärmenetz etwa auf dem gleichen Niveau wie momentan Heizöl oder Erdgas liegen werden. Preissteigerungen für die Nahwärme werden in Zukunft geringer ausfallen als die von Heizöl oder Erdgas. Jeder Angeschlossene bekommt kostenfrei eine neue Heizstation in seinem Heizungsraum installiert, welche die alte Heizung ersetzt. Jeder Angeschlossene wird Mitglied in der Wärmenetzgenossenschaft und somit auch Eigentümer des Wärmenetzes.

Morgen, 19. Juli, findet ab 19 Uhr im Dörpshuus die letzte Veranstaltung zum Thema „Wärmenetz“ statt. Alle Bürger des Ortsteils Stedesand sind herzlich Willkommen. Die Bürger können dann mit ihrer Interessenbekundung für das Wärmenetz ihrerseits die Ampel für den Aufbau des Wärmenetzes auf Grün stellen. Der Bürgermeister Stephan Koth betont, „dass die Gemeindevertretung die Untersuchung der Nahwärmeversorgung ergebnisoffen gelassen hat. Am 19. Juli zählt nur der Bürgerwille. Bei Grün geht es los für das Wärmenetz.“

Bürger, die das Wärmenetz nicht nutzen wollen, werden gebeten, der Gemeinde dieses zu signalisieren. Hierfür wird am Wochenende eine Postwurfsendung verteilt, die als Mitteilungsgrundlage dienen kann.

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erstellt am 15.Jul.2016 | 16:06 Uhr

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