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Nordfriesland Tageblatt

29. Juli 2016 | 14:00 Uhr

Jahresempfang Klanxbüll : Breitband und Bahnübergänge im Fokus

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Beim Jahresempfang ging Klanxbülls Bürgermeister Friedhelm Bahnsen auf Vergangenes, aber auch neue Pläne ein

Was haben wir geschafft – was bringt uns die Zukunft? Fragen wie diese standen im Fokus des Neujahrsempfangs, den die Gemeinde wieder auf ihrem Charlottenhof veranstaltete. Das „weiße Zimmer“ war trotz schlechten Wetters gut besucht. Zuerst hatten die Klanxbüller Gelegenheit, sich zwanglos zu unterhalten. Danach hatte Bürgermeister Friedhelm Bahnsen das Wort – und eine Menge zu berichten.

Das Thema Breitbandnetz geistert auch durch die Gemeinde „ganz oben links auf dem bundesdeutschen Festland und letzte Bahnstation vor Sylt“. In einer ersten Bauphase sind jetzt 200 Haushalte am Netz, nachdem zunächst nur 115 von ihnen Interesse bekundet hatten. Ein Problem bleibt der Außenbereich – wegen der hohen Kosten. „Wir arbeiten an einer Lösung“, bat Bahnsen um Geduld.

Hingegen ist der Bahnübergang Klanxbüll West jetzt endgültig gesichert. Das gilt nach längeren Bemühungen auch für den dortigen Rad- und Gehweg. „Endlich“, frohlockte der Bürgermeister, ließ aber auch Sorge anklingen. Denn: Im Zuge der Bauarbeiten wurde die Druckrohrabwasserleitung beschädigt. Schadenersatzanspruch sei bei der Bahn angemeldet worden. Der Bahnübergang Dreieckskoog sei geschlossen. Am Übergang Wisch müssen die wartenden Passanten bei Regen kein „nasses Fell“ mehr fürchten. Die Gemeinde baute nun auch auf dessen Ostseite eine Wartebude.

Die Instandsetzung der Gemeindestraßen kostete 28    000 Euro. Im Bereich Osterklanxbüll und Westerweg wurde das Ortsschild versetzt – und damit die geschlossene Ortschaft mit 50 km/h Spitze verlängert. An den kommunalen Liegenschaften wurde einiges verbessert: an der alten Schule für die Feuerwehr, im Infozentrum durch den Maler und im Charlottenhof durch den Dachdecker.

Im Mai wurde Pastor Claus Walter Christen verabschiedet. Seine Stelle, die mit Nachbargemeinden geteilt wird, ist zurzeit noch vakant, soll aber bald wieder besetzt sein. Im Kooperationsraum Wiedingharde wird derzeit an Verbesserungen gearbeitet, bei denen es um die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs, das Wohnen und das Radwegenetz geht. Mit den Nachbargemeinden pocht die Gemeinde Klanxbüll auf mehr Einflussnahme bei der Teilfortschreibung des Regionalplans – vor allem in Sachen Windkraft. Es gilt auch, eine „Kröte“ zu schlucken: Der neue Finanzausgleich bringt mit sich, dass die Gemeinde Klanxbüll 56  000 Euro mehr Kreisumlage (künftig 384  000) zahlen muss.

In Klanxbüll wurde auch gefeiert: das Feuerwehrfest im April, ferner das Biikebrennen. Die Bürgerstiftung unterstützte mehrere Vereine und Einrichtungen. Stichwortartig berichtete der Bürgermeister über Themen wie Asyl, Inklusion, Straßenausbaubeitrag, Kameradschaftskasse, Klinik-Bewegungsbad Niebüll sowie den Besuch von Infozentrum und Charlottenhof. Für das Müllsammeln wünscht sich der Bürgermeister künftig mehr Beteiligung.

Wegenetz und die Straßenbeleuchtung werden die Gemeinde künftig noch mehr beschäftigen. Großes Interesse gelte der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum und dem Erhalt des Klinikums Niebüll. „Auch müssen wir an der Dorfentwicklung weiterarbeiten. Der Bürgermeister. „Wer sich in unser Dorfgeschehen aktiv einbringen möchte, ist jederzeit herzlich willkommen.“

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erstellt am 13.Jan.2016 | 05:00 Uhr

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