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Nordfriesland Tageblatt

08. Dezember 2016 | 10:57 Uhr

Ermittlungserfolg : Bombendrohung: Anrufe kamen aus dieser Telefonzelle

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die Polizei kann erste Erfolge verbuchen. Fest steht, dass vom Rathausplatz aus die Drohungen erfolgten.

Es gibt eine erste Spur zu der Person, die vor zehn Tagen mit ihrer Bombendrohungen für Angst und Schrecken in der Niebüller Innenstadt sowie die Evakuierung von 13 Filialen der VR-Bank gesorgt hatte. Die beiden Anrufe mit der Drohung „16 Uhr Bombe!“ wurden praktisch vor der Haustür der VR-Zentrale getätigt. Und zwar um 12.42 und 13.07 Uhr am Freitag, 21. Oktober, aus der „englischen Telefonzelle“ am Rathausplatz 2 in Niebüll. Das teilte gestern die Polizeidirektion Flensburg mit. Wie konnte dies ermittelt werden? „Nachdem wir einen gerichtlichen Beschluss erlangt hatten, konnten wir an den Telefonanbieter – in diesem Fall die Telekom – herantreten“, teilt eine Sprecherin der Polizeidirektion mit. Danach konnten die beiden Gespräche von der VR-Bank aus zurückverfolgt werden. Warum gab es zwei Anrufe? „Der oder die Täter scheinen sich ziemlich sicher gefühlt zu haben. In dem Moment ist es ja auch nicht auffällig, wenn jemand in eine Telefonzelle geht und telefoniert“, sagt die Sprecherin. Die Tatsache, dass die Gesuchten zwei Mal angerufen haben, könnte die Chance erhöhen, dass es für diese Anrufe Zeugen gibt. Zeugen werden nun dringend gesucht. Jeder, der Angaben dazu machen kann, wer am Freitag, 21. Oktober, um 12.42 und 13.07 Uhr aus der Telefonzelle am Rathausplatz telefoniert hat, wendet sich bitte an das Polizeirevier Niebüll, Telefon 04661/40110.

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erstellt am 01.Nov.2016 | 07:45 Uhr

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