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Nordfriesland Tageblatt

31. Juli 2014 | 03:17 Uhr

Niebüll : B5 - Keine Aussicht auf Entschädigung

vom

Amtsdirektor Otto Wilke machte dem durch die B5-Sperre benachteiligten Handel keine Hoffnung.

Niebüll | Die breit gefächerte Angebotspalette des Klinikums Niebüll, die Leistungen der beiden Sozialzentren und die Eröffnungsbilanz standen im Fokus der 17. Amtsausschusssitzung unter dem Vorsitz von Amtsvorsteher Peter Ewaldsen. "Tröstende" Worte waren dazu auch noch zum Thema B 5 zu hören. Unterm Strich vermengten sich die in dieser Sitzung gute mit weniger guten Nachrichten.

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Von der B 5 nichts Neues. Amtsdirektor Otto Wilke berichtete lediglich, dass sich die Bauarbeiten bis September/Oktober hinziehen werden und dass derzeit Bemühungen im Gange sich, den Bund für die Instandsetzung der durch den Umleitungsverkehr beschädigten Straßen finanziell in die Pflicht zu nehmen. Ad hoc stellte der Kreis für eine Reparatur des für den Bus- und Schnellbusverkehr wichtigen Gemeindeweges zwischen Wegacker und Klixbüll 18 000 Euro zur Verfügung. "Damit es zu keinen Ausfällen kommt, von denen 400 Schüler betroffen wären." Handel und Wandel haben nach den Worten Wilkes keine Aussicht auf Entschädigungen für durch die Baustelle verursachte Umsatzeinbußen, es sei denn, eine Gaststätte wie einst "Gasthafen" läge inmitten der Baustelle. Wilke regte zu Überlegungen über eine Nachnutzung des ehemaligen Flugplatzes Leck an.

Der Ärztliche Direktor des Klinikums Niebüll Dr. Hans-Ralph Burow listete in seinem Kurzvortrag die medizinischen und therapeutischen Offerten des Hauses auf, das in den Verbund der Kliniken Nordfriesland GmbH eingegliedert ist. In dem 1968 errichteten Krankenhausbau mit seinen heute 129 Betten habe sich mit den Jahren viel verändert. Im vergangenen Jahr wurden allein 6000 Patienten stationär behandelt. Im Hause sind derzeit 270 Mitarbeiter tätig. In einigen Leistungsbereichen stehe Niebüll mit den Nachbarhäusern in Husum, Westerland, Schleswig und der Diako sowie dem Franziskus in Flensburg in Verbindung. Das Leistungsangebot erstreckt sich auf die Abteilungen Chirurgie, Innere, Gynäkologie, Geburtshilfe, Geriatrie, HNO- und Intensivmedizin, Radiologie und Physiotherapie sowie die dem Haus angegliederte Dialyse. Technik, Verwaltung und die (zentrale) Küche kommen hinzu.

Thomas Bérard gab einen Überblick über die Arbeit der beiden Sozialzentren Niebüll und Leck, mit deren Leistungen 3000 Menschen in Südtondern verbunden sind. An beiden Standorten werden seit 2005 Leistungen nach SGB II und XII in den Bereichen Hartz IV, Grundsicherung im Alter, für Asylanten, Wohngeld, Kita-Sozialstaffel, Seniorenhilfe und Schuldnerberatung erbracht.

In beiden Zentren sind 37 Mitarbeiter beschäftigt - zehn weniger als noch vor 2011. Während die Fallzahlen in den Bedarfsgemeinschaften deutlich gesunken sind, haben sich die Vermittlungsergebnisse etwa konstant gehalten und lagen zuletzt in Niebüll bei 273 und in Leck bei 166. Angestiegen ist die Zahl der Fälle "Grundsicherung im Alter". Gleich geblieben über sieben Jahre ist die Zahl der Asylbewerber, im zweiten Halbjahr 2012 jedoch durch die Krisengebiete Balkan und Syrien gestiegen. Im Bereich Wohngeld werden zusammen 200 Fälle bearbeitet. Kita-Gebürenermäßigungen werden in zusammen 165 Fällen gewährt.

Amtsvorsteher Peter Ewaldsen bemängelte die vom Gemeindetag nur halbherzig oder gar nicht erklärte Unterstützung der Gemeinde Leck in Sachen Finanzamt. Ewaldsen kündigte an, dass zum Thema "Suche nach Erdschätzen" (Fracking) eine Informations-Veranstaltung in der Stadthalle geplant ist.

von dew
erstellt am 27.Feb.2013 | 08:02 Uhr

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