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Nordfriesland Tageblatt

08. Dezember 2016 | 01:10 Uhr

900 Besucher beim Nolde-Familienfest

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

In Seebüll wurde ein buntes Programm für alle Altersgruppen geboten / Ein Büchlein soll Kindern helfen, den Garten und das Museum zu entdecken

Unter dem Motto „Museum macht Spaß“ feierte die Nolde Stiftung in Seebüll ihr 60-jähriges Bestehen mit einem großen Kinder- und Familienfest. Unter der Koordination der Kuratorin und Leiterin für die Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung, Caroline Dieterich, wurde ein buntes Programm für alle Altersgruppen angeboten. Rund 900 Personen, darunter über 300 Kinder, besuchten bei freiem Eintritt das Museum und den berühmten Nolde-Garten. Die Besucher kamen auch aus Dänemark, und sogar ein Gast aus Bolivien war dabei. Auch einige derzeit hier beheimatete Flüchtlingsfamilien waren dabei.

Nach der Begrüßung durch Kunsterzieherin Mechthild Gransow ging es los: Fünf kleine Museumskenner von der Grundschule Süderlügum führten die Besuchergruppe durch Garten, Haus und Ausstellung. Hier wurde Emil Noldes Kunst einmal aus ganz anderen Sichtweise betrachtet. Durch eine Kooperation zwischen Schule und Stiftung waren Merle, Lana, Mira und Règis (alle 8 Jahre) sowie Pia (9) sehr gut vorbereitet und konnten das Anwesen sowie einzelne Bilder eindrucksvoll erklären. Dafür ernteten sie mehrfach Applaus.

Die gewonnenen Inspirationen konnten die Besucher dann in der offenen Malschule unter fachlicher Anleitung der Künstlerin Helle Binding umsetzen. Mehr als 60 Personen ließen ihrer Kreativität freien Lauf. Im Shop sorgte eine Kinderschminkaktion für farbenfrohes Treiben und fröhliche Gesichter. Beim Bullenreiten auf der Wiese hinter dem Café konnten Kinder und Erwachsene ihre Sattelfestigkeit testen.

Zwischen Museum und Garten war ein Teil der Wiese zu einer Spiel- und Spaßarena mit Hüpfburg und Spielgeräten umfunktioniert. Bei einer Spiele-Rallye durch den Nolde Garten galt es, in vier Zelten knifflige Geschicklichkeitsspiele zu meistern und dabei Stempel zu sammeln. Wenn alle Stempel vollständig waren ging es zum Glücksrad bei Caroline Dieterich, um dort einen Gewinn aus der reichhaltigen Tombola zu erdrehen.

Auch die Seebüller Schnitzeljagd wurde sehr gut angenommen. Hierzu hatte Dieterich ein Büchlein mit dem Titel „Bei Emil Nolde in Seebüll“ entworfen, das zum Mitmachen, Rätseln und Lesen für Kinder einlädt. Hauptdarsteller darin ist die Dogge „Baldur“, die seinerzeit bei Ada und Emil Nolde gelebt hatte. Durch Garten und Museum waren 13 Stationen, die auf einer Karte zusammengefasst waren, anzusteuern. So konnte das Leben und Wirken des berühmten Malers nachvollzogen werden.

Die Schnitzeljagd mit dem Büchlein ist täglich zu den Öffnungszeiten des Museums möglich. So können die Kinder sich selbstständig eineinhalb Stunden durch das Anwesen bewegen.

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erstellt am 13.Jun.2016 | 11:31 Uhr

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