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Nordfriesland Tageblatt

10. Dezember 2016 | 10:05 Uhr

Freizeit-Fußball : 78 Mannschaften und 1500 Zuschauer

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Tolle Stimmung und kreative Team-Namen: Zum 10. Goallegencup reisten Hunderte norddeutsche Freizeit-Fußballer an.

Der Pressewart des TSV Rotweiß Niebüll, Moritz Steiner, zog nach dem Goallegencup 2016 ein positives Fazit: „Alles klar. Es ist super gelaufen. Auch der Regen konnte uns nichts anhaben.“ Zusammen mit Michael Pien und Mogens Lesch leitete er das zehnte Turnier der Hobby-Kicker, das 800 Freizeitfußballer aus Norddeutschland und 1500 Zuschauer aus der Region ins Stadion an der Jahnstraße lockte.

Turniersieger wurde die Mannschaft um Ausnahmefußballer Björn Petersen: Sein Team mit Namen „FC Apedoh“ bezwang die Mannschaft von „Schnelle Schell“ mit 1:0. Der A-Pokal-Sieger war mit Spielern des Kreisligisten TSV Rotweiß Niebüll angetreten und hatte sich in der Vorrunde gegen „Jim Beams Erben“ , das Team „Auf Platz B“, „Razz United“, „White Shaddows“ und „Gardinger Jungs“ durchgesetzt. Im Viertel- und Halbfinale gelangen Erfolge gegen Inter Weinbrand (2:1) und FC Samba 07 (1:0).

Den B-Pokal holte sich der FC Konterlatte (3:0 gegen Team Puky). Turniersieger bei den Damen wurde der FC Jeremy Pascal durch ein 1:0 gegen die Flensburger Stjernis und verteidigte damit auch seinen im 2015 errungenen Titel. Die im A-Pokal als Favorit gehandelte Mannschaft von Lokomotive Gummiboot aus Lübeck kam über die Vorrunde nicht hinaus.

Für die vier Erstplatzierten hatte der Veranstalter Geldpreise von 2180 Euro ausgelobt. Was aus den Einnahmen des Turniers über bleibt, soll der Fußballjugend des TSV Rotweiß zugute kommen.

Veranstalter des Goallegencups war der TSV Rotweiß Niebüll, Ausrichter der Fußball-Förderkreis des Vereins. Zum Cup 2016 hatten sich 84 Mannschaften gemeldet, darunter zwölf Damenteams. Sechs Teams hatten abgesagt, sodass 78 Mannschaften insgesamt 245 Spiele austrugen, die von zehn Schiedsrichtern geleitet wurden.

Von der Teilnehmerzahl her war das Maximum dessen erreicht, was in elf Stunden an nur einem Turniertag zu bewältigen war.

Was die Namen der Teams anging, so waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Es durfte wieder einmal herzhaft geschmunzelt werden, wenn man Clubnamen wie „Capone“, „Hinter Mailand“, „Inter Weinbrand“, „Die Berlusconis“ oder „FC SieWillJa“ las. Die am weitesten gereisten Gäste kamen aus dem Pommerschen Parchim und nannten sich „FC Puma“. Die meisten aber waren aus Nordfriesland angereist, weswegen viele Spieler einander kannten.

Der Rahmen war wieder einmal bunt gestaltet – und es war auch an die Kicker von morgen und übermorgen gedacht. Man sah sie in der Hüpfburg, in der Spielkiste vom Haus der Jugend und man erlebte sie lachend und staunend, wenn die Erwachsenen beim Bierkrugschieben und Schusstempomessen um Sieg und Plätze kämpften. Ein Azubi-Team vom Klinikum Nordfriesland lockerte verkrampfte Muskeln.

Und auch die Teilnehmer konnten Gutes tun: Nebenan trugen sich insgesamt 80 Spendenwillige in eine Liste ein, um Leukämie-Kranken zu helfen.

Die große Teilnehmerzahl wies auf den ungebrochenen Beliebtheitsgrad des Niebüller Hobby-Kicker-Turniers hin, das wieder einmal bestens organisiert war. Noch nie war die Veranstaltung so früh „ausverkauft“ wie in diesem Jahr. Der gastgebende TSV erfreute sich vieler Helfer und Sponsoren.

Die tolle Stimmung hielt nach elf Stunden Fußball weitere sechs Stunden an – bei einer Party unter einem Zeltdach. Und im nächsten Jahr geht es weiter, dann lockt der 11. Goallegencup.

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